Jugendkongress in Friedrichshafen plant nachhaltige Zukunft der Bodenseeregion
Gabor HethurJugendkongress in Friedrichshafen plant nachhaltige Zukunft der Bodenseeregion
Friedrichshafen als Gastgeber: Jugendkongress gestaltet Zukunft der Bodenseeregion
Am 4. April 2025 fand in Friedrichshafen ein Jugendkongress statt, der sich mit der Zukunft der Bodenseeregion befasste. Organisiert von der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), brachte die Veranstaltung 110 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Lehrkräfte von 13 Schulen aus der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Im Mittelpunkt standen Nachhaltigkeit und die Frage, wie die Region für kommende Generationen lebenswerter gestaltet werden kann.
Der Kongress knüpfte an die Bürgerbildungstage an, die im vergangenen November an der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen stattgefunden hatten. Unter dem Motto "Eine lebenswerte Bodenseeregion" präsentierten die Jugendlichen eigene Projektideen für eine nachhaltige Zukunft. Diese Vorschläge wurden anschließend mit anwesenden Politikerinnen und Politikern diskutiert.
Zu den geladenen Gästen zählten Sandra Boser, Staatssekretärin im baden-württembergischen Kultusministerium, sowie Klaus Tappeser, Präsident des Regierungspräsidiums Tübingen. Mit dabei waren auch Denise Neuweiler, Direktorin für Bildung und Kultur des Kantons Thurgau, und Luca Wilhelm Prayon, Landrat des Bodenseekreises. Die Bildungsarbeitsgruppe der IBK bezeichnete die Veranstaltung im Nachgang als großen Erfolg und hob die lebhaften Austauschformate zwischen den jungen Teilnehmenden und den Entscheidungsträgern hervor.
Der Jugendkongress bot den Schülerinnen und Schülern eine Plattform, um ihre Visionen für die Bodenseeregion vorzutragen. Ihre Ideen wurden direkt an Bildungsverantwortliche und lokale Behörden weitergegeben. Die Veranstaltung stärkte nicht nur die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Nachhaltigkeit, sondern gab jungen Menschen eine aktive Stimme in der regionalen Planung.






