Jugendliche legen Steine auf Gleise – Zug muss Notbremsung einleiten
Hans-Jürgen PeukertJugendliche legen Steine auf Gleise – Zug muss Notbremsung einleiten
Am Donnerstagabend legten Jugendliche Steine als Hindernis auf die Gleise zwischen Paderborn und Altenbecken. Der Vorfall zwang einen Zug zu einer Notbremsung, wobei glücklicherweise keine Fahrgäste verletzt wurden. Die Behörden stufen den Fall nun als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein.
Gegen 19:20 Uhr bemerkte der Lokführer die Gruppe Jugendlicher in der Nähe der Gleise. Obwohl er eine Notbremsung einleitete, konnte der Zug nicht rechtzeitig zum Stehen kommen und überfuhr die Steine. Die 30 an Bord befindlichen Passagiere blieben unverletzt.
Die mutmaßlichen Täter flüchteten kurz darauf mit E-Scootern vom Tatort. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ruft Zeugen auf, sich zu melden. Gleichzeitig warnen die Behörden eindringlich vor den schweren Gefahren, die mit Manipulationen an der Bahninfrastruktur verbunden sind.
Eltern werden aufgefordert, mit ihren Kindern über die möglichen Folgen solcher Handlungen zu sprechen. Die Polizei betont, dass Eingriffe in den Bahnverkehr lebensbedrohliche Situationen für Fahrgäste und Personen auf den Gleisen verursachen können.
Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden bitten um Hinweise von Personen, die den Vorfall beobachtet haben könnten. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Risiken durch unbefugte Eingriffe in Bahnanlagen. Bisher gab es keine Festnahmen.






