Jugendliche nach lebensgefährlichem Train-Surfen auf S-Bahn festgenommen
Hans-Jürgen PeukertJugendliche nach lebensgefährlichem Train-Surfen auf S-Bahn festgenommen
Zwei Jugendliche sind nach dem lebensgefährlichen „Train-Surfen“ auf einer S-Bahn zwischen Schwetzingen und Mannheim festgenommen worden. Der Vorfall sorgt für Besorgnis, da die extreme Risikobereitschaft der Täter mit hohen Geschwindigkeiten, starken Winden und möglichen Stromschlägen einhergeht.
Die 14- und 16-Jährigen waren auf die Kupplung einer stehenden S-Bahn am Bahnhof Schwetzingen geklettert und fuhren anschließend illegal an der Außenseite des Zuges – über drei Haltestellen hinweg bis nach Mannheim-Rheinau.
Augenzeugen bemerkten die Jugendlichen und alarmierten die Bundespolizei, die sie in der Nähe des Bahnhofs Mannheim-Rheinau stellen konnte. Die beiden wurden vorläufig festgenommen; die Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs laufen bereits.
Train-Surfen ist nicht nur verboten, sondern auch lebensbedrohlich: S-Bahnen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, wodurch die Fahrer heftigen Erschütterungen, Stromschlägen oder tödlichen Stürzen ausgesetzt sind. Den Jugendlichen drohen nun rechtliche Konsequenzen. Der Fall unterstreicht die gravierenden Gefahren dieser leichtsinnigen Aktion, die schwere Verletzungen oder sogar den Tod zur Folge haben kann. Die Behörden warnen weiterhin eindringlich vor solch rücksichtslosem Verhalten auf Bahnanlagen.






