Justin Müller wechselt zu den Eagles: Karriere, Familie und regionale Wurzeln vereint
Verena KramerJustin Müller wechselt zu den Eagles: Karriere, Familie und regionale Wurzeln vereint
Justin Müller, ein 30-jähriger Kreisläufer, wechselt nach einer Saison beim Bundesligisten HSG Wetzlar zu den Eagles. Der erfahrene Handballer bringt eine starke regionale Verbindung mit: Seine Frau stammt aus Duisburg, sodass der Wechsel für das Paar sowohl beruflich als auch privat einen Meilenstein darstellt.
Müllers Handballkarriere begann bereits in der Kindheit bei ART Düsseldorf und TV Korschenbroich. Später schloss er sich TuSEM Essen an, wo er sechs Jahre spielte und dem Team zum Aufstieg in die Bundesliga verhalf.
2023 suchte er eine neue Herausforderung im Ausland und unterschrieb beim dänischen Erstligisten Nordsjælland Håndbold. Nach einem Jahr in Dänemark kehrte Müller 2024 in die deutsche Eliteklasse zurück – diesmal zu HSG Wetzlar. Sein Antrieb war klar: Er wollte wieder vor ausverkauften Hallen spielen. Erst am vergangenen Sonntag trug er mit einem wichtigen Heimsieg gegen Kiel zum Erfolg bei.
Abseits des Platzes verbindet Müller seine sportliche Laufbahn mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement. Zudem arbeitet er remote für ein EdTech-Startup. Sportdirektor Stefan Meler setzt gezielt auf leistungsstarke Spieler mit regionalem Bezug – und Müller passt perfekt in diese Strategie. Handball-Legende Stefan Kretzschmar hebt besonders seine starke Ein-gegen-Eins-Abwehr und seinen dynamischen Spielstil hervor.
Die Eagles gewinnen mit Müller einen routinierten Verteidiger mit tiefen Wurzeln in der Region. Sein Wechsel stärkt nicht nur das Team, sondern bringt ihn auch näher an die Familie. Die Kombination aus professionellem Ehrgeiz und persönlichen Bindungen macht diesen Transfer zu einem bedeutenden Schritt – für den Spieler wie für den Verein.






