KI-Revolution im automatisierten Fahren: Wie ZF und Infineon die Mobilität verändern
Hans-Jürgen PeukertKI-Revolution im automatisierten Fahren: Wie ZF und Infineon die Mobilität verändern
Dreijähriges Forschungsprojekt führt zu KI-Fortschritten im automatisierten Fahren
Ein dreijähriges Forschungsprojekt hat zu neuen KI-Innovationen im Bereich des automatisierten Fahrens geführt. ZF und Infineon entwickelten gemeinsam Algorithmen, die die Präzision beim Spurwechsel sowie die Energieeffizienz verbessern. Die Technologie wurde im Rahmen des EEmotion-Projekts getestet, das im August 2024 abgeschlossen wurde.
Das EEmotion-Projekt startete im September 2021 mit einem klaren Ziel: die Entwicklung eines KI-basierten Steuerungssystems für automatisierte Fahrzeuge. Zu den Partnern zählten ZF Friedrichshafen, Infineon Technologies und weitere Branchenexperten. Im Fokus stand die Optimierung der Trajektoriensteuerung sowie die Effizienzsteigerung von Fahrerassistenzsystemen.
Das Team entwickelte KI-Algorithmen, die nun die cubiX-Software von ZF verbessern – eine Plattform, die sämtliche Fahrwerkskomponenten in Pkw und Nutzfahrzeugen steuert. Ein weiterer wichtiger Fortschritt gelang bei Eco Control 4 ACC, einem System, das durch einen Optimierungsalgorithmus und modellprädiktive Regelung die Reichweite von Elektrofahrzeugen um bis zu 8 % erhöhen kann.
Für den Betrieb dieser anspruchsvollen Algorithmen setzte das Projekt auf den Aurix-TC4x-Mikrocontroller von Infineon. Der Chip verfügt über eine integrierte Parallel Processing Unit (PPU), die die notwendige Rechenleistung für Echtzeit-KI-Aufgaben bereitstellt. Das Ergebnis: flüssigeres automatisiertes Fahren, besseres Energiemanagement und erhöhte Sicherheit.
Die Algorithmen vereinfachen zudem die Softwareentwicklung, machen Fahrzeugsysteme zuverlässiger und erleichtern Updates. Bis zum Projektende war die Technologie bereit für die Integration in Serienfahrzeuge.
KI-Lösungen für besseres automatisiertes Fahren und mehr Effizienz
Das EEmotion-Projekt hat KI-Lösungen hervorgebracht, die das automatisierte Fahren und die Energieeffizienz deutlich verbessern. Davon profitieren nun die cubiX- und Eco-Control-4-ACC-Systeme von ZF, während Infineons Mikrocontroller die benötigte Rechenleistung liefern. Die Technologie soll die Leistung und Sicherheit der nächsten Fahrzeuggeneration maßgeblich steigern.






