Klangkunst verwandelt Prinz Georgs Garten in ein immersives Erlebnis
Hans-Jürgen PeukertKlangkunst verwandelt Prinz Georgs Garten in ein immersives Erlebnis
Museum Schloss Steinheim beendet die Ausstellung Prinz Georgs Gartentraum mit einem Wochenende der Klangkunst
Zum Abschluss der Ausstellung präsentiert das Museum ein neues Klangkunstwerk des in Steinheim ansässigen Künstlers Lasse-Marc Riek, das den Nachtigallenhain in einen immersiven Klangwald verwandelt. Besucher können die Installation vom Mainufer aus erleben – ohne das Museum betreten zu müssen.
Die Ausstellung widmete sich Prinz Georg von Hessen-Darmstadt und seiner Vision eines englischen Landschaftsgartens in Schloss Steinheim. Seit ihrer Eröffnung lenkte sie den Blick auf die gärtnerischen Ambitionen des Prinzen während seiner Zeit auf dem Anwesen. Gefördert wurde das Projekt von der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem Hessischen Museumsverband.
Am Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 19. Oktober wird Rieks Klanginstallation den Nachtigallenhain mit seltenen und faszinierenden Klangkompositionen füllen. Das Werk ist täglich von 11 bis 17 Uhr zu hören und lädt zu einer sinnlichen Reise durch natürliche und synthetische Klangschichten ein. Ein Museumsticket ist nicht erforderlich, da die Installation vom Uferweg aus zugänglich ist.
Vor dem Ausstellungsende hält Riek am Donnerstag, 9. Oktober, um 18 Uhr einen Vortrag mit dem Titel "Mit den Ohren sehen – Zwischen Kunst und Wissenschaft". Darin untersucht er die Schnittmenge von Klangforschung und künstlerischer Praxis und bezieht sich dabei auf eigene Projekte sowie Arbeiten anderer Künstler. Den Höhepunkt des Wochenendes bildet ein Live-Auftritt Rieks, der den festlichen Abschluss der Ausstellung markiert.
Die Ausstellung Prinz Georgs Gartentraum endet am Sonntag, 19. Oktober 2025. Mit seiner Klanginstallation und Performance schafft Riek eine einzigartige Möglichkeit, sich dem historischen Erbe des Prinzen durch zeitgenössische Kunst zu nähern. Alle Aktivitäten am Wochenende sind kostenfrei vom Ufer aus erlebbar.






