23 April 2026, 02:30

KMU erhalten kostenlosen Zugang zu Big Data und Hochleistungsrechnen am KIT

Buntes Design mit dem Text "AI, Apps, IoT" vor einem weißen Hintergrund.

KMU erhalten kostenlosen Zugang zu Big Data und Hochleistungsrechnen am KIT

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland können nun über das Smart Data Innovation Lab (SDIL) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf moderne Datentechnologien zugreifen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Initiative zielt darauf ab, Unternehmen den Einsatz von Hochleistungsrechnen, Big Data und Smart-Data-Lösungen zu ermöglichen.

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Das SDIL-Netzwerk stellt hochmoderne Infrastruktur bereit, darunter GPU-Technologie, sichere Daten-Cleanrooms und Fachsupport für Software. Unternehmen können dort in Forschung und Entwicklung kooperieren, während ihre Daten geschützt bleiben. Partner wie SAP, IBM und Software AG haben zudem ihre Cloud-Dienste für das Netzwerk ausgebaut.

Im Dezember 2021 findet eine Informationsveranstaltung statt, die zeigt, wie Unternehmen die SDIL-Ressourcen nutzen können. Dies folgt dem letzten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen der Smart Data Innovation Challenge – eine mögliche Verlängerung des Programms wird derzeit geprüft.

Die Sicos BW GmbH, ein 2011 vom KIT und der Universität Stuttgart gegründetes Stuttgarter Unternehmen, ist dem Projekt beigetreten. Seit 2014 berät ihr Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) KMU zu Smart-Data-Anwendungen. Künftig wird Sicos BW den SDIL-Partnern helfen, ihre Angebote speziell auf kleinere Unternehmen zuzuschneiden und bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen.

Die SDIL-Initiative bietet KMU Zugang zu Hochleistungsrechnen, sicheren Datenumgebungen und fachkundiger Beratung. Mit der Veranstaltung im Dezember 2021 und der fortlaufenden Unterstützung durch Sicos BW können noch mehr Unternehmen moderne Datentechnologien für Forschung und Entwicklung nutzen. Eine Verlängerung des Programms wird von den Veranstaltern geprüft.

Quelle