Kommunen erhalten 400.000 Euro für digitale Bürgerdienste bis Dezember 2025
Verena KramerKommunen erhalten 400.000 Euro für digitale Bürgerdienste bis Dezember 2025
Neues Förderprogramm unterstützt Kommunen bei der Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen
Mit der Initiative „Digital ins Amt (Virtuelle Bürgerdienste)“ können Bürgerinnen und Bürger künftig Beratungen in Anspruch nehmen und Anträge digital einreichen. Das Programm startete am 9. September 2025 und stellt 400.000 Euro für die Umsetzung in den Kommunen bereit.
Die Maßnahme knüpft an ein erfolgreiches Pilotprojekt des Wettbewerbs „Digitale Zukunftskommunen@BW“ an und wird in Kooperation mit Komm.ONE, dem IT-Dienstleister für Kommunen, sowie dem Digitalisierungsunternehmen SYNCPILOT umgesetzt. Gemeinsam wollen sie die Implementierungskosten für die Behörden um bis zu 50 Prozent senken.
Nutzer der Plattform können Videogespräche mit Sachbearbeitern buchen und Dokumente sicher online einreichen. Ziel ist es, alltägliche Behördengänge zu beschleunigen und überflüssige Vor-Ort-Termine zu vermeiden. Förderanträge sind noch bis zum 15. Dezember 2025 – oder bis zur Ausschöpfung des Budgets – möglich. Kommunen können über Komm.ONE eine Demo anfordern oder ein Angebot einholen; die endgültige Anmeldefrist endet am 31. März 2026. Seit dem Start zeigt sich großes Interesse, konkrete teilnehmende Gemeinden wurden jedoch noch nicht genannt.
Die Initiative bietet Kommunen die Chance, ihre Dienstleistungen zu modernisieren und gleichzeitig Kosten zu sparen. Durch die Digitalisierung profitieren Bürger von mehr Komfort, während Behörden ihre Effizienz steigern. Die Fördergelder stehen noch bis Jahresende zur Verfügung, begleitet von kontinuierlicher Unterstützung durch Komm.ONE bei der Umsetzung.