Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Lücken im Kinderschutz
Verena KramerKönigin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Lücken im Kinderschutz
Schwedens Königin Silvia nimmt heute in Berlin an einer Podiumsdiskussion zum Kinderschutz teil. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), bringt führende Vertreter aus Politik, Justiz und Gesellschaft zusammen. Ab 12 Uhr findet die Runde im Hotel Adlon statt, mit dem Ziel, dringende Herausforderungen beim Schutz von Kindern in ganz Deutschland zu thematisieren.
Die Diskussion knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der Anfang dieses Jahres im Schloss Bellevue stattfand. Die Organisatoren erhoffen sich konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten, um den Kinderschutz in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Königin Silvia, 82, regiert seit 1976 als schwedische Königin und wurde 1943 in Heidelberg geboren. Ihr langjähriges Engagement für Kinderrechte passt zum Anliegen der Veranstaltung. Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Initiative.
An der Organisation beteiligt sich Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Die WCFD, die die Diskussion leitet, setzt sich dafür ein, verschiedene Akteure im Kampf gegen Missstände im Kinderschutz zu vereinen.
Ziel des Treffens ist es, aus den Debatten klare, praktische Schritte für mehr Kindersicherheit abzuleiten. Vertreter unterschiedlicher Bereiche werden Verantwortlichkeiten und weitere Maßnahmen benennen. Die Ergebnisse sollen künftige Politiken und Initiativen in Deutschland prägen.






