30 June 2026, 00:22

Kriminalitätsstatistik 2025: Nichtdeutsche überproportional bei Gewaltdelikten vertreten

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Kriminalitätsstatistik 2025: Nichtdeutsche überproportional bei Gewaltdelikten vertreten

Im Jahr 2025 stellten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit 14,9 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, machten jedoch 42,9 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten aus. Die Zahlen haben unter Politikern eine Debatte über Kriminalitätsraten und Integration ausgelöst.

Die Daten zeigen deutliche Unterschiede bei der Wiederholungstäterquote zwischen verschiedenen Nationalitäten. Bei deutschen Staatsbürgern wiesen 8,2 Prozent der Tatverdächtigen in Gewaltdelikten Vorermittlungen auf, davon hatten 1,8 Prozent drei und 0,8 Prozent vier bis fünf frühere Vorwürfe. Bei syrischen Tatverdächtigen wurden über 10 Prozent mit einer zweiten Gewalttat in Verbindung gebracht, 3 Prozent standen im Verdacht, bereits drei Straftaten begangen zu haben.

Bei Tunesiern lag der Anteil der Verdächtigen, die einer zweiten Gewalttat beschuldigt wurden, bei 16,4 Prozent, 6 Prozent hatten bereits drei Vorwürfe. Marokkanische Tatverdächtige folgten mit ähnlichen Werten: 15 Prozent standen im Verdacht, eine zweite Straftat begangen zu haben, 5,3 Prozent eine dritte. Bei afghanischen Tatverdächtigen lag die Quote für zweite Delikte bei 10,7 Prozent, für dritte bei 2,4 Prozent. Ukrainer wiesen dagegen geringere Wiederholungstäterquoten auf: 8,3 Prozent standen im Verdacht, eine zweite Tat begangen zu haben, 1,7 Prozent eine dritte.

Der AfD-Abgeordnete Martin Hess bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“. Er argumentierte, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich nicht integrieren wollten. Hess warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit zu stellen. Seine Äußerungen erfolgten nach dem Prozess gegen Islam El M., einen wegen Gruppenvergewaltigung verurteilten Mann, der zwar in Deutschland geboren wurde, während der Verhandlung jedoch einen Dolmetscher benötigte.

Die Statistiken unterstreichen die Unterschiede bei den Verdachtsfällen wiederholter Gewaltdelikte zwischen deutschen und nicht-deutschen Staatsangehörigen. Politiker diskutieren weiterhin über die Konsequenzen für die öffentliche Sicherheit und die Integrationspolitik. Die Daten liefern eine faktenbasierte Grundlage für die anhaltende Debatte.

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