19 December 2025, 14:48

Land unterstützt Renovierung des Schlüchtsee-Damms mit 1,3 Millionen Euro

Ein Plakat mit einer Eisenbahn, die eine Brücke mit einer Truss-Struktur überquert, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

Land unterstützt Renovierung des Schlüchtsee-Damms mit 1,3 Millionen Euro

Gute Nachricht für Grafenhausen und die Region: Land fördert Sanierung des Schlüchtsee-Damms mit 1,3 Millionen Euro

Die Regierungspräsidium Freiburg hat kurzfristig einen Landeszuschuss in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro für die Sanierung des Schlüchtsee-Damms im Landkreis Waldshut bewilligt. Zusammen mit dem Eigenanteil der Gemeinde ist damit die Finanzierung der Gesamtmaßnahme gesichert, die rund 2,3 Millionen Euro kostet. Damit rückt die Umsetzung des Projekts in greifbare Nähe.

Land fördert Sanierung des Schlüchtsee-Damms mit 1,3 Millionen Euro – Projekt kann starten

Die Sanierung des Schlüchtsee-Damms erhält einen entscheidenden Finanzierungsschub: Das Regierungspräsidium Freiburg hat diese Woche im beschleunigten Verfahren einen Landeszuschuss von 1,3 Millionen Euro bewilligt. Das Vorhaben, das sowohl für die standsicherheitstechnische Sanierung als auch für den Umweltschutz von zentraler Bedeutung ist, kann nun wie geplant umgesetzt werden.

Die Förderung stammt aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg, das Kommunen bei der Modernisierung tourismusrelevanter Anlagen unterstützt – mit dem Ziel, Attraktivität für Besucher und langfristige Nachhaltigkeit zu verbinden. Das Projekt am Schlüchtsee wurde vorzeitig in das Förderprogramm 2025 aufgenommen und damit früher als erwartet gesichert.

Die 1,3 Millionen Euro decken mehr als die Hälfte der Gesamtkosten von rund 2,3 Millionen Euro ab. Den verbleibenden Betrag trägt die Gemeinde, sodass die Finanzierung nun vollständig gesichert ist und ohne Verzögerungen umgesetzt werden kann. Regierungspräsident Carsten Gabbert betonte die reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Behörden, die zu der zügigen Bewilligung beigetragen habe.

Die Sanierung des Damms ist aus zwei Gründen von großer Bedeutung: Zum einen wird die statische Stabilität des Bauwerks gestärkt, um das Risiko von Schäden oder Versagen zu minimieren. Zum anderen dient sie dem Schutz des angrenzenden Niedermoors, eines sensiblen Ökosystems, das auf stabile Wasserstände angewiesen ist.

Mit der nun gesicherten Finanzierung kann das Projekt wie vorgesehen vorankommen. Die kombinierten Mittel von Land und Gemeinde garantieren sowohl die Verbesserung der Sicherheit als auch den Erhalt des natürlichen Lebensraums. Die Bauarbeiten sollen im Rahmen des Zeitplans des Tourismusinfrastrukturprogramms 2025 beginnen.