Mainz kämpft mit Folgen der gesperrten Mombacher Vorlandbrücke
Die Mombacher Vorlandbrücke in Mainz ist wegen ihres schlechten Bauzustands gesperrt worden. Die Schließung beeinträchtigt bereits jetzt Anwohner, Pendler, Unternehmen, Radfahrer, den öffentlichen Nahverkehr, Güterverkehre und Rettungsdienste.
Lokale Politiker von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, Die Linke, FDP und ÖDP kritisieren die Brückensperrung scharf. Sie verweisen auf die gravierenden Folgen für die Mainzer Stadtteile und den Alltag der Menschen.
Der Stadtrat betont, dass die Sicherheit oberste Priorität habe, warnt jedoch zugleich, dass die Sperrung nicht länger als unbedingt nötig andauern dürfe. Die Verantwortlichen fordern Bundesbehörden, die Autobahn GmbH und das Land Rheinland-Pfalz auf, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
In einem Beschluss wird nun eine kurzfristige Behelfslösung gefordert, um den Autoverkehr wieder zu ermöglichen. Gleichzeitig soll der Neubau der Brücke beschleunigt werden. Der Rat verlangt, dass die Öffentlichkeit und die Stadtverordneten während des gesamten Prozesses regelmäßig und transparent informiert werden.
Erwartet werden zügige Entscheidungen, um vermeidbare Verzögerungen zu verhindern. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und dabei Umweltbelastungen und Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden gilt als entscheidend, um die Probleme effizient zu lösen.
