Mann+Hummel übernimmt Filtrationssparte von Affinia und stärkt globale Marktposition
Gabor HethurMann+Hummel übernimmt Filtrationssparte von Affinia und stärkt globale Marktposition
Mann+Hummel schließt Übernahme der globalen Filtrationssparte von Affinia Group ab
Der Deal vereint zwei führende Akteure der Filtrationstechnik, die sich auf Anwendungen in der Automobilbranche, der Industrie sowie im Off-Road-Bereich spezialisiert haben. Mit der Transaktion erweitert Mann+Hummel seine Marktpräsenz und stockt sein Portfolio um renommierte Marken auf.
Das Filtrationsgeschäft von Affinia, bekannt für die Marken WIX und FILTRON, ist vor allem auf Nachrüstfilter für Öl, Kraftstoff, Hydraulik und Kühlmittel spezialisiert. Diese Marken werden künftig unter dem Dach von Mann+Hummel als „Mann+Hummel Filtration Technology“ weitergeführt.
Die Fusion bündelt über 150 Jahre Branchenkenntnis und eine Belegschaft von mehr als 20.000 Mitarbeitenden. Alfred Weber, Vorstandsvorsitzender von Mann+Hummel, betonte, die Übernahme sei ein entscheidender Schritt, um die globale Position des Unternehmens zu stärken und neue Märkte zu erschließen.
Für die Übergangsphase wurden Führungsrollen vergeben: Manfred Wolf, seit 1998 geschäftsführender Gesellschafter bei Mann+Hummel, übernimmt den Vorsitz des neuen Aufsichtsrats. Keith Wilson, bisheriger CEO von Affinia, leitet künftig die „Mann+Hummel Filtration Technology“ und berichtet direkt an Wolf.
Das familiengeführte Unternehmen Mann+Hummel ist ein führender Zulieferer von Filtrationslösungen für Erstausrüster (OEM) sowie den Nachrüstmarkt in der Automobil- und Maschinenbauindustrie. Durch die Übernahme erweitert es sein Produktspektrum und seine Marktabdeckung in den Bereichen Straßenfahrzeuge, Off-Road-Anwendungen und Industrie.
Mit der abgeschlossenen Transaktion fließen das Filtrations-Know-how und die Marken von Affinia in die Strukturen von Mann+Hummel ein. Das erweitere Unternehmen bietet nun eine breitere Palette an Filtrationsprodukten für den weltweiten Markt. Die neu besetzten Führungspositionen und die gebündelten Ressourcen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns weiter stärken.






