Massiver Polizeieinsatz in Karlsruhe bei Reichsbürger-Kundgebung und Gegenprotesten
Hans-Jürgen PeukertMassiver Polizeieinsatz in Karlsruhe bei Reichsbürger-Kundgebung und Gegenprotesten
Karlsruhe erlebte am Samstag, dem 26. Juli 2025, einen massiven Polizeieinsatz, als in der Stadt mehrere Versammlungen stattfanden. Rund 350 Menschen versammelten sich auf dem Schlossplatz zu einer Kundgebung unter dem Motto "Das sechste große Treffen der Bundesländer, Heimat und Weltfrieden", während neun Gegenproteste etwa 300 Teilnehmer mobilisierten.
Die Veranstaltung begann mit Verspätung, da der geplante Aufmarsch der Reichsbürger-Szene erst gegen 16:15 Uhr startete. Wegen schlechten Wetters wurde die Route im Vorfeld verkürzt. Die Polizei richtete Absperrungen ein, um die gegnerischen Gruppen voneinander zu trennen, und ermahnte beide Seiten wiederholt, weil sie die zulässigen Lärmgrenzen überschritten.
Alle Versammlungen verliefen ohne Zwischenfälle, sodass die Teilnehmer ihr Recht auf friedliche Zusammenkunft wahrnehmen konnten. Gegen 18:00 Uhr beendeten sowohl die Organisatoren der Hauptkundgebung als auch die der Gegenproteste ihre Veranstaltungen.
In keiner anderen deutschen Stadt gab es an diesem Tag vergleichbare Großdemonstrationen oder Gegenveranstaltungen mit Bezug zur Reichsbürgerbewegung oder rechtsextremen Motiven. Recherchen bestätigten, dass die einzige nennenswerte Zusammenkunft dieser Art in Karlsruhe stattfand.
Der Tag endete ohne größere Vorfälle, auch wenn die Polizei durchgehend mit starkem Aufgebot präsent blieb. Die verkürzte Marschroute und strenge Lärmkontrollen sorgten für geordnete Abläufe. Die Behörden bestätigten, dass am 26. Juli 2025 in Deutschland keine vergleichbaren Ereignisse registriert wurden.






