13 April 2026, 08:33

Mercedes-Benz kämpft mit drastischem Gewinnrückgang und plant Milliarden-Sparprogramm

Papieraktienzertifikat für Mercedes-Benz Company Limited mit einer klassischen Autoillustration mit schlankem Design und glänzender Oberfläche, fetter zentrierter Schrift und einem hellblauen Hintergrund.

Mercedes-Benz kämpft mit drastischem Gewinnrückgang und plant Milliarden-Sparprogramm

Mercedes-Benz verzeichnet starken Gewinnrückgang im dritten Quartal 2023

Der Stuttgarter Autokonzern meldet einen deutlichen Einbruch der Erträge: Der Umsatz sank um 6,7 Prozent auf knapp 35 Milliarden Euro, während der Gewinn um mehr als die Hälfte auf 1,7 Milliarden Euro einbrach. Um die finanzielle Lage zu stabilisieren, plant das Unternehmen nun umfassende Sparmaßnahmen.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Automobilherstellers spitzen sich in einem herausfordernden globalen Umfeld zu. Besonders die schwache Nachfrage nach den Premiummodellen in China belastet die Gewinnmargen. Als Reaktion kündigte Finanzvorstand Harald Wilhelm eine Neuausrichtung auf Effizienz und Kostendisziplin an.

In den kommenden Jahren strebt Mercedes-Benz jährliche Einsparungen in Milliardenhöhe an. Zwar wurden bereits Fixkosten reduziert, konkrete Maßnahmen für weitere Kürzungen nannte das Unternehmen jedoch nicht. Trotz des Sparkurses wurden mögliche Stellenstreichungen bisher nicht thematisiert.

Der bestehende Beschäftigungspakt "Zusi 2030" schützt die meisten deutschen Mitarbeiter bis 2029 vor Kündigungen und sorgt damit vorerst für Planungssicherheit – auch wenn der Konzern gleichzeitig die Ausgaben strafft.

Angesichts des Gewinnrückgangs und der unsicheren Marktlage setzt Mercedes-Benz nun klar auf Kostensenkungen. Welche Folgen die Sparmaßnahmen für Belegschaft und Betrieb haben werden, bleibt jedoch noch offen.

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