28 January 2026, 13:51

Messerangriff in Ulm: Schwiegervater soll Schwiegersohn erstochen haben

Ein Mann hält ein Messer in der Hand, mit einem Teller mit Essen davor und verschiedenen Tellern und Gegenständen auf der rechten Seite, mit Text unten, der 'ein Schnitt vom Gelenk' lautet.

Messerattacke auf künftigen Schwiegersohn: Vater vor Gericht - Messerangriff in Ulm: Schwiegervater soll Schwiegersohn erstochen haben

Ein 52-jähriger Mann muss sich seit dieser Woche vor Gericht verantworten, weil er seinen Schwiegersohn in einem Restaurant in der Ulmer Innenstadt erstochen haben soll. Bei dem Angriff erlitt das Opfer schwere Verletzungen, ein Zeuge wurde ebenfalls verletzt, als er eingreifen wollte. Der Prozess soll sechs Tage dauern; mit einem Urteil wird Mitte März gerechnet.

Die Tat ereignete sich in einem Lokal im Zentrum Ulms. Laut Staatsanwaltschaft griff der Angeklagte den Partner seiner Tochter mit Messerstichen in Brust und Rücken an. Der Beschuldigte soll die Beziehung des Paares sowie die geplante Hochzeit abgelehnt haben.

Ein Zeuge, der versuchte, den Angriff zu stoppen, wurde ebenfalls verletzt und erlitt eine Stichwunde am Bein. Dem Angeklagten werden nun versuchter Mord und schwere Verletzung vorgeworfen.

Der Prozess begann in dieser Woche; die Verhandlungen sollen sich über die nächsten sechs Tage erstrecken. Die Anklage- und Verteidigungsteams werden Beweise vorlegen, bevor Mitte März ein endgültiges Urteil gefällt wird.

Im Mittelpunkt des Falls steht eine gewaltsame Auseinandersetzung, bei der zwei Menschen verletzt wurden. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine lange Haftstrafe. Das Gericht wird in seinem Urteil über die Vorwürfe entscheiden.