02 April 2026, 16:36

Mischlingshund reißt Rehkitz in Siegelhausen – Halter droht Strafverfahren

Ein Reh und sein Kitzen in einem Waldgebiet, aufgenommen mit einer Wildkamera.

Mischlingshund reißt Rehkitz in Siegelhausen – Halter droht Strafverfahren

Hund tötet junges Reh bei Siegelhausen – Halter muss mit Strafverfahren rechnen

Ein Mischlingshund hat am 9. März 2025 in der Nähe von Siegelhausen ein junges Reh angegriffen und getötet. Der Vorfall führte zu einem Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Hundehalter. Die Behörden erinnern daran, in der Brut- und Setzzeit besonders achtsam zu sein.

Der Angriff ereignete sich in einem Waldgebiet bei Siegelhausen. Das Rehkitz erlitt schwere Verletzungen und musste eingeschläfert werden. Die Überreste des Tieres wurden später vom örtlichen Jagdpächter beseitigt.

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In Baden-Württemberg dauert die Brut- und Setzzeit von Frühjahr bis Sommer. In dieser Zeit müssen Hundehalter ihre Tiere anleinen. Der Landesjagdverband Baden-Württemberg rät zudem davon ab, junge Wildtiere anzufassen, da dies unnötigen Stress für Muttertiere und Nachwuchs verursachen kann.

Wanderer und Outdoor-Sportler werden aufgefordert, während der gesamten Saison auf markierten Wegen zu bleiben. Bei weiteren Fragen steht das Polizeipräsidium Ludwigsburg unter der Telefonnummer +49 7141 18-8777 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung. Daten zu ähnlichen Vorfällen mit Hunden und Wildtieren in der Region der vergangenen fünf Jahre liegen nicht vor.

Dem Hundehalter drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen des Angriffs. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung von Leinenpflicht und Rücksichtnahme auf Wildtiere in sensiblen Phasen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit von Vorsicht in natürlichen Lebensräumen.

Quelle