Neue bodo-Ausgabe zeigt berührende Vater-Sohn-Porträts und lokale Kulturgeschichten
Gabor HethurNeue bodo-Ausgabe zeigt berührende Vater-Sohn-Porträts und lokale Kulturgeschichten
Am 1. Oktober erscheint eine neue Ausgabe des bodo-Magazins mit beeindruckenden Fotografien von Valery Poshtarov. Sein aktuelles Projekt zeigt Väter und erwachsene Söhne, die sich in ganz Europa an den Händen halten. Die Bilder erkunden auf sehr persönliche Weise enge Bindungen, Generationenkonflikte und kulturelle Unterschiede.
Unterdessen führt in Nordrhein-Westfalen ein Hobbyfußballteam in Castrop-Rauxel seine 20-jährige Tradition fort, während das Junge Schauspielhaus in Bochum einen neuen künstlerischen Leiter begrüßt. Weitere lokale Geschichten handeln von einer langjährigen Gesprächsreihe, einem Fotografen, der ein neues Zuhause gefunden hat, und einer Ausstellung, die die Punk- und Metalszene Dortmunds wiederaufleben lässt.
Der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov reiste monatelang durch Europa, um seine Serie über Vater-Sohn-Beziehungen zu realisieren. Seine Porträts, die Männer unterschiedlichen Alters und Hintergrunds beim Händhalten zeigen, werden in der kommenden Väter-und-Söhne-Ausgabe von bodo veröffentlicht. Mit dem Erscheinen des Magazins am 1. Oktober erreichen diese Aufnahmen erstmals ein breiteres Publikum.
In Bochum hat Thorsten Bihegue die Leitung des Jungen Schauspielhauses von Cathrin Rose übernommen und startet mit seiner ersten Spielzeit als künstlerischer Direktor. Der Wechsel fällt in eine Phase, in der das Theater unter seiner Regie neue Produktionen vorbereitet.
Seit sechs Jahren organisiert Thomas Koch Veranstaltungen, bei denen sich Fremde zu direkten, ungefilterten Gesprächen treffen. Seine Reihe fördert den lebendigen Dialog ohne Moderation und bringt Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.
Birgit, deren fotografische Arbeiten bereits in bodo zu sehen waren, hat nach fast vier Jahren Unsicherheit endlich eine feste Bleibe gefunden. Ihr Umzug in eine neue Wohnung fällt mit der weiteren Begleitung ihrer Geschichte durch das Magazin zusammen.
Ein Hobbyfußballteam in Castrop-Rauxel, das seit über zwei Jahrzehnten aktiv ist, trifft sich noch immer regelmäßig. Zu den Spielern gehört Micky Beisenherz, bekannt als Podcast-Host und TV-Moderator, der auf dem Platz mit technischem Geschick überzeugt. Die Langlebigkeit der Gruppe unterstreicht die anhaltende Faszination für den Amateursport in der Region.
Noch in diesem Jahr wirft DortmUnderground 1978–1998 einen visuellen und schriftlichen Blick auf die Punk- und Heavy-Metal-Vergangenheit der Stadt. Die Ausstellung und das begleitende Buch dokumentieren die rohe Energie der Dortmunder Musikszene in ihren wildesten Jahrzehnten.
Die Oktoberausgabe von bodo präsentiert Poshtarovs Vater-Sohn-Porträts erstmals einem größeren Publikum. Bihegues Amtsantritt beim Jungen Schauspielhaus leitet eine neue Phase des Theaters ein. Kochs Gesprächsveranstaltungen, Birgits Wohnungsmilestone und die Beharrlichkeit des Castrop-Rauxeler Fußballteams spiegeln allesamt lebendige Gemeinschaftsbindungen wider.
Das DortmUnderground-Projekt bietet zudem einen detaillierten Einblick in eine prägende Epoche der lokalen Musikszene. Jede Geschichte – von der Fotografie über das Theater bis hin zu Basisinitiativen – bereichert das kulturelle Gefüge der Region. In den kommenden Monaten werden sich diese Entwicklungen weiter entfalten.






