Neuer Albaufstieg an der A8: Weniger Stau und mehr Sicherheit ab 2027
Gabor HethurNeuer Albaufstieg an der A8: Weniger Stau und mehr Sicherheit ab 2027
Autobahnausbau an der A8: Neuer Albaufstieg mit weniger Stau und mehr Sicherheit
Die Steigungsstrecke Albaufstieg auf der Autobahn A8 wird grundlegend modernisiert. Eine neue, kürzere Trasse ersetzt den steilen und überlasteten Abschnitt zwischen Mühlhausen und Hohenstadt. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat das lang erwartete Projekt nun genehmigt.
Der bestehende Albaufstieg gilt seit Langem als Nadelöhr, das zu Verzögerungen und Sicherheitsrisiken führt. Die neue Strecke verkürzt die Distanz um 3,8 Kilometer und reduziert die maximale Steigung auf nur noch 3,5 Prozent. Zwei Tunnel und zwei Brücken werden Teil der verbesserten Route sein.
Die bisherige Steigungsstrecke bleibt als zweispurige Landesstraße erhalten und bietet Autofahrern eine Alternative. Teile der alten Abfahrt in Richtung Stuttgart werden zu einem Fernradweg umgebaut. Andere Abschnitte der ehemaligen Trasse werden stillgelegt, entsiegelt und der Natur zurückgegeben.
Christine Baur-Fewson, Leiterin der Autobahn GmbH Südwest, verantwortet das Projekt für die Region. Ihr Team wird die bisher getrennten Fahrbahnen der A8 zu einer durchgehenden sechsstreifigen Autobahn zusammenführen. Diese Maßnahme soll Staus verringern und den Verkehrsfluss verbessern.
Der Hauptbau soll im Herbst 2027 beginnen. Nach Fertigstellung wird der Ausbau das letzte große Nadelöhr auf der A8 beseitigen und Fahrten schneller sowie sicherer machen.
Die neue Albaufstieg-Strecke bietet Autofahrern eine flüssigere und effizientere Verbindung. Auch Radfahrer profitieren vom umgebauten Fernradweg. Mit der erteilten Genehmigung rückt nun der Baubeginn im Jahr 2027 näher.