17 June 2026, 18:31

Neues Gewaltopferschutzgesetz: Mehr Rechte für Betroffene ab 2032

1.600 Euro für das Frauenhaus Salzgitter

Neues Gewaltopferschutzgesetz: Mehr Rechte für Betroffene ab 2032

Deutschlands neues Gewaltopferschutzgesetz tritt am 1. Januar 2032 in Kraft. Es verankert erstmals einen gesetzlichen Anspruch von Betroffenen auf Schutzunterkunft und Beratung. Derzeit werden viele Frauen wegen Platzmangels von Frauenhäusern abgewiesen.

Die Finanzierung von Frauenhäusern scheitert oft an bürokratischen Hürden. Selbst die Erfüllung grundlegender Standards, etwa der Barrierefreiheit, gestaltet sich als zäher und langwieriger Prozess.

Das Frauenhaus in Salzgitter setzt sich dafür ein, seinen Bewohnerinnen einen würdevollen Aufenthalt zu ermöglichen. Seit 16 Jahren unterstützt die aktive Frauengruppe der IG Metall Salzgitter-Peine die Einrichtung.

Anlässlich einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag kamen 1.600 Euro zusammen, die dem Frauenhaus gespendet wurden. Das Geld fließt in die Anschaffung neuer Möbel. Leiterin Lena Brinkmann bedankte sich bei den Spenderinnen und Spendern für ihre Großzügigkeit. Von den verbesserten Lebensbedingungen profitieren künftig die im Haus untergebrachten Frauen und Kinder.

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Die Spende trägt zur Modernisierung der Einrichtung bei. Das neue Gesetz soll sicherstellen, dass mehr Betroffene Zugang zu Hilfe erhalten. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die anhaltenden Herausforderungen bei der Bereitstellung sicherer und angemessener Unterkünfte zu bewältigen.

Quelle