25 March 2026, 10:29

NS-Symbole und israelfeindliche Parolen: Rastatt von Graffiti-Welle betroffen

Nahaufnahme einer Metalltafel, die auf einer Wand angebracht ist und mit Text und einem Logo graviert ist, das den 10. Jahrestag der Holocaust gedenkt.

NS-Symbole und israelfeindliche Parolen: Rastatt von Graffiti-Welle betroffen

Mehrere Gebäude in Rastatt mit Graffiti und Hakenkreuzen beschmiert

Innerhalb von zwei Tagen sind in Rastatt mehrere Gebäude mit Schmierereien und nationalsozialistischen Symbolen verunstaltet worden. Die Vorfälle, die am Mittwoch und Donnerstag entdeckt wurden, umfassen auch israelfeindliche Parolen in Bezug auf den Nahostkonflikt. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung, konnte bisher jedoch keine Tatverdächtigen identifizieren.

Die ersten Beschädigungen wurden am Mittwoch, dem 7. Mai 2025, festgestellt, als Graffiti an der Fassade einer Reithalle aufgetaucht waren. Noch am selben Nachmittag entdeckte man Hakenkreuze und weitere Schmierereien an einem Gebäude in der Nähe des Friedhofs in der Gerwigstraße. Auch einzelne Gräber auf dem Friedhof wurden mit NS-Symbolen besprüht.

Am Donnerstag, dem 8. Mai, fand man weitere Graffiti an der Fassade des Residenzschlosses. Die Botschaften waren politisch motiviert und richteten sich gegen Israel im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten. Unbekannte Täter werden für alle Vorfälle verantwortlich gemacht.

Die Polizeidirektion Rastatt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden. Informationen können unter der Telefonnummer 07222 761-0 oder beim Polizeipräsidium Offenburg unter 0781 - 211211 sowie per E-Mail an [email protected] weitergegeben werden.

Bisher gab es keine Festnahmen, und es liegen keine Hinweise auf ähnliche Vorfälle in anderen Städten Baden-Württembergs vor.

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Die Schmierereien und NS-Symbole werden weiterhin untersucht, die Polizei hofft auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden aufgefordert, sich bei den Behörden zu melden. Die Vorfälle haben Sorgen über politisch motivierte Sachbeschädigungen in der Region ausgelöst.

Quelle