28 December 2025, 01:00

ÖPNV-Umbau in Südbaden: Mehr Busse, weniger Züge und neue Fahrradverleihe ab 2025

Zwei creme- und blau lackierte Doppeldeckerbusse unter einem Unterstand geparkt, ein roter Kasten mit Zahlen, ein Buch, ein weißer und schwarzer Pfahl, eine gelbe Tafel mit weißen Plakaten und ein Mann in einer schwarzen Jacke, der auf der Straße geht.

ÖPNV-Umbau in Südbaden: Mehr Busse, weniger Züge und neue Fahrradverleihe ab 2025

Veränderungen im ÖPNV in Südbaden-Württemberg ab Ende 2025 bis 2026

Der Urlaub in den Regionen Freiburg, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald wird durch den Ausbau, die Anpassung oder teilweise Reduzierung von Bus-, Zug- und Leihrad-Angeboten beeinflusst. Die SC Freiburg und die DB sind an den Planungen beteiligt.

Ab September 2025 verkehren die Busnetze in Dreisamtal, Markgräflerland und Münstertal in dichterer Taktung, um die Anbindung in diesen ländlichen Gebieten zu verbessern. Gleichzeitig ändern sich die Fahrzeiten des Regionalexpress RE7 zwischen Offenburg und Basel.

Die S2-Elztalbahn streicht unregelmäßige Wartezeiten in Waldkirch, sodass die Züge den ganzen Tag über im gleichen Takt fahren. Auch die Direktverbindungen zwischen Freiburg und Elzach wurden umstrukturiert: Einige Züge enden künftig in Bleibach und fahren nicht mehr bis Elzach. In Freiburg selbst erhält die Buslinie 37 eine zusätzliche morgendliche Fahrt nach Munzingen und Tiengen. Allerdings entfallen abends ausgewählte Fahrten auf den Linien 202 und 204.

Für 2026 sind weitere Verbesserungen geplant. Die Regionen March, Hochschwarzwald und Schönberg profitieren von zusätzlichen Ausbauten im Rahmen der Verkehrsstrategie des RVF. Zudem startet im März 2026 das neue Fahrradverleihsystem Freló, das mehrere Städte in den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald abdeckt. Reisende müssen beachten, dass der Bahnhof Offenburg über Ostern geschlossen bleibt, was zu Einschränkungen im Regionalverkehr führt.

Die Änderungen spiegeln eine Mischung aus Serviceausbau und betrieblichen Anpassungen wider. Während einige Strecken häufiger bedient oder neue Halte eingerichtet werden, gibt es an anderen Orten gekürzte Abendtakte oder vorübergehende Sperrungen. Das Verkehrsministerium und die DB steuern die Umstellungen, weitere Aktualisierungen sind für das kommende Jahr zu erwarten.