Pfizer eröffnet hochmodernes und nachhaltiges Produktionswerk in Freiburg
Ludger RörrichtPfizer eröffnet hochmodernes und nachhaltiges Produktionswerk in Freiburg
Pfizer hat in Freiburg ein hochmodernes Produktionswerk eröffnet, das zu den fortschrittlichsten und nachhaltigsten seiner Art zählt. Die Anlage verbindet Hochsicherheitsfertigung mit energieeffizienter Technologie, um die Umweltbelastung zu minimieren.
Das neue Werk ist auf die Herstellung von Arzneimitteln der OEB4-Kategorie spezialisiert – einer Hochsicherheitsklassifizierung. Trotz der hohen Potenz dieser Substanzen benötigen die Mitarbeiter lediglich Schutzausrüstung der Stufe OEB3. Ermöglicht wird dies durch ein innovatives Containment-System, das von Siemens Building Services überwacht und gesteuert wird.
Die Technologie von Siemens spielt eine zentrale Rolle im Betrieb der Anlage. Das Werk läuft auf der Gebäudemanagementplattform Desigo CC, die Prozesse automatisiert und verschiedene Systeme integriert. Diese Lösung ermöglicht einen nahtlosen Datenaustausch zwischen den Produktionsanlagen und der Visualisierungsplattform SIMATIC WinCC.
Energieeffizienz ist ein zentrales Merkmal des Designs. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen reduziert das System den Energieverbrauch für die Umgebungsregelung um 40 Prozent. Bei voller Auslastung kann das Werk bis zu sieben Milliarden Tabletten pro Jahr produzieren und damit Märkte in über 180 Ländern beliefern.
Die Freiburger Anlage setzt neue Maßstäbe für eine nachhaltige Pharmaproduktion. Die Kombination aus Hochsicherheitsstandards, Automatisierung und Energieeinsparung demonstriert die Möglichkeiten moderner Fertigungstechnologien. Das Werk ist nun in Betrieb und deckt die globale Nachfrage, während es die Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert.






