Prass und Schmid: Österreichs flexible WM-Joker aus der Bundesliga
Zwei österreichische Nationalspieler, Alexander Prass und Romano Schmid, haben sich einen Platz im Kader für die WM 2026 erkämpft. Beide spielen in der deutschen Bundesliga und bereichern ihre Teams durch ihre Fähigkeit, mehrere Positionen zu besetzen. Ihre jüngsten Leistungen haben ihren Stammplatz in der Nationalmannschaft gefestigt.
Alexander Prass, derzeit bei Hoffenheim unter Vertrag, durchlebt die stärkste Phase seiner Karriere im Ausland. Während er für Österreich meist in der Abwehr aufläuft, setzt ihn sein Verein weiter vorne ein. Seine Anpassungsfähigkeit betrachtet er als entscheidende Stärke, die es ihm ermöglicht, sich nahtlos in verschiedene taktische Systeme einzufügen.
Romano Schmid, der für Werder Bremen spielt, hat sich ebenfalls unter der Führung von Ralf Rangnick weiterentwickelt. Obwohl er selbst das zentrale Mittelfeld bevorzugt, agiert er in der Nationalmannschaft effektiv auf der rechten Außenbahn. Schmid sieht seine Vielseitigkeit sowohl als Herausforderung als auch als Chance – und nutzt die Möglichkeit, sich in neuen Positionen weiterzuentwickeln.
Ihre Fähigkeit, sich schnell umzustellen, resultiert aus Erfahrungen mit unterschiedlichen Spielsystemen auf Vereinsebene. Neben ihnen haben fünf weitere österreichische Bundesliga-Spieler – Alexander Schlager, Alessandro Schöpf, Nikolaus Wurmbrand, Thierno Ballo und Tobias Lawal – ebenfalls eine Nominierung für die WM erhalten.
Prass und Schmid bereiten sich nun auf das bevorstehende Turnier vor, bei dem ihre taktische Flexibilität ein wertvoller Trumpf sein wird. Beide haben in verschiedenen Rollen überzeugt und bieten dem österreichischen Teamchef damit mehrere Optionen. Ihre Berufung unterstreicht den Trend, dass österreichische Talente in der deutschen Eliteklasse zunehmend Fuß fassen.






