07 January 2026, 15:17

Preisinflation in Südwestdeutschland sinkt zum Jahresende 2024 auf 1,9 %

Ein Supermarktinneres mit verschiedenen Lebensmittelartikeln auf Regalen.

Gemüse und Obst teurer - Inflation schwächt sich ab - Preisinflation in Südwestdeutschland sinkt zum Jahresende 2024 auf 1,9 %

In Südwestdeutschland hat sich die Preisinflation gegen Ende des Jahres 2024 abgeschwächt und den Haushalten damit etwas Entlastung verschafft. Die durchschnittliche Jahresrate lag bei 2,4 %, doch im Dezember war ein spürbarer Rückgang auf 1,9 % zu verzeichnen. Die offiziellen Zahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg erfassten diese Entwicklungen über den Verbraucherpreisindex.

Im Laufe des Jahres 2024 stiegen die Preise in der Region kontinuierlich an. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich im Schnitt um 2,2 %, während die jährliche Preisinflationsrate bei 2,4 % lag. Gegen Jahresende zeichnete sich jedoch ein Wandel ab.

Im November 2024 betrug die Preisinflation noch 2,3 %, doch bis Dezember sank sie auf 1,9 % – ein deutlicher Rückgang. Trotz dieser allgemeinen Entspannung entwickelten sich nicht alle Kosten gleich. Die Lebensmittelpreise gingen leicht zurück, doch bei frischen Produkten zeigte sich ein gegenläufiger Trend. Gemüse und Obst wurden im Dezember deutlich teurer und belasteten so die Haushaltsbudgets. Die monatlich vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Daten bestätigten diese Verschiebungen im Dezember-Bericht 2024.

Der Rückgang auf 1,9 % im Dezember bildete den Abschluss eines Jahres mit schwankenden Preisentwicklungen. Während einige Kategorien wie Lebensmittel leichte Entlastung brachten, stiegen andere – etwa Obst und Gemüse – weiter an. Die aktuellen Zahlen geben ein klareres Bild davon, wie die Preisinflation Südwestdeutschland im Jahr 2024 geprägt hat.