15 May 2026, 14:40

Pwn2Own Berlin 2026: 24 Zero-Day-Lücken in Top-Software aufgedeckt – Hacker kassieren über 500.000 Dollar

Plakat mit "National Cyber Range" in fetter weißer Schrift auf blauem Hintergrund, das eine Weltkugel mit mehreren daran angeschlossenen Computern zeigt.

Pwn2Own Berlin 2026: 24 Zero-Day-Lücken in Top-Software aufgedeckt – Hacker kassieren über 500.000 Dollar

Erster Tag des Pwn2Own Berlin 2026: Hacker decken 24 Zero-Day-Schwachstellen in großer Software auf

Am ersten Tag des Pwn2Own Berlin 2026 entdeckten Sicherheitsforscher 24 bisher unbekannte Schwachstellen in weit verbreiteter Software. Für ihre Funde erhielten sie insgesamt 523.000 US-Dollar an Prämien. Bei der Veranstaltung traten 22 Teams an, darunter Angriffe auf Systeme von Microsoft, OpenAI und NVIDIA.

Das DEVCORE Research Team führte die Rangliste mit 205.000 US-Dollar an. Allein Orange Tsai, Mitglied des Teams, sicherte sich 175.000 US-Dollar, indem er vier logische Fehler kombinierte, um aus der Microsoft-Edge-Sandbox auszubrechen. Damit setzten sie sich deutlich von der Konkurrenz ab.

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Windows 11 wurde gleich dreimal erfolgreich angegriffen – jeder Angreifer erhielt dafür 30.000 US-Dollar. Der Forscher k3vg3n nutzte drei verschiedene Schwachstellen, um LiteLLM zu kompromittieren, und streichte dafür 40.000 US-Dollar ein.

Der Codex-Coding-Agent von OpenAI wurde von zwei verschiedenen Teams ausgenutzt, die jeweils 40.000 US-Dollar erhielten. STARLabs SG erreichte dieselbe Prämie, indem es eine Zero-Day-Lücke in LM Studio aufdeckte. Valentina Palmiotti von IBM X-Force Offensive Research sicherte sich 70.000 US-Dollar für zwei separate Zero-Day-Entdeckungen.

Auch Satoki Tsuji von Ikotas Labs machte von sich reden: Er nutzte eine zu großzügig konfigurierte Zulassungsliste in der NVIDIA Megatron Bridge aus und erhielt dafür 20.000 US-Dollar.

Bis zum Ende des ersten Tages hatten die Forscher kritische Sicherheitslücken in weit verbreiteter Software offengelegt. Die Gesamtausschüttung von 523.000 US-Dollar unterstreicht die Schwere und Anzahl der gefundenen Schwachstellen. Das DEVCORE Research Team bleibt der Spitzenreiter – weitere Angriffe werden erwartet, während der Wettbewerb fortschreitet.

Quelle