Ralf Peters – ein Visionär des Kfz-Schadenmanagements ist tot
Ralf Peters, eine prägende Persönlichkeit im Bereich des Kfz-Schadenmanagements, ist nach einer mehr als 30-jährigen Karriere verstorben. Als anerkannter Experte für softwarebasierte Schadenabwicklung prägte er Branchenstandards und Arbeitsabläufe. Sein Einfluss erstreckte sich auf Berechnungssysteme, Datenaustausch und spezialisierte Fachwerkstattnetzwerke.
Peters begann seine Laufbahn als Pionier digitaler Schadenlösungen. Er entwickelte Systeme, die nahtlos mit den Plattformen von Audatex verknüpft waren und so Versicherern sowie Reparaturbetrieben die Abläufe vereinfachten. Sein tiefgreifendes Wissen über Kalkulationstools, Datenübertragung und K&L-Werkstätten (Kraftfahrzeug- und Lackierfachbetriebe) machte ihn zu einer gefragten Autorität auf diesem Gebiet.
2011 war er Mitbegründer der ersten Schadenmeile Deutschlands, einer zentralen Anlaufstelle für die Schadenabwicklung. Zwar existiert das ursprüngliche Projekt heute nicht mehr, doch setzte es Maßstäbe für kooperative Branchenansätze. Peters spielte zudem eine Schlüsselrolle im Acoat-Selected-Netzwerk, das sich auf die Steuerung von Schadensfällen und die Koordination von Werkstätten spezialisierte. Bis zu seinem Tod vertrat er weiterhin die Partnerschaft Acoat Selected Intense.
Selbst nach seinem offiziellen Ruhestand am 31. Mai 2023 wollte Peters dem Bereich verbunden bleiben. Er hatte zugesagt, in Teilzeit für ein Schadenmanagement-Unternehmen zu arbeiten – ein Beweis für sein anhaltendes Engagement in der Branche.
Peters hinterlässt ein Erbe der Innovation in der Schadentechnologie und im Werkstattmanagement. Seine Beiträge zu digitalen Arbeitsabläufen und Branchenpartnerschaften wirken bis heute nach. Kollegen erinnern sich an ihn als einen engagierten Fachmann, der die Lücke zwischen Software, Daten und praktischen Reparaturprozessen schloss.






