Rastatt will junge Menschen für Kommunalpolitik in Stuttgart begeistern – doch warum scheitert das oft?
Hans-Jürgen PeukertRastatt will junge Menschen für Kommunalpolitik in Stuttgart begeistern – doch warum scheitert das oft?
Die Stadt Rastatt hat ein neues Projekt gestartet, um mehr junge Menschen für die Kommunalpolitik in Stuttgart zu begeistern. Unter dem Titel "Die Zukunft des Gemeinderats mitgestalten" richtet sich die Initiative an Einwohnerinnen und Einwohner im Alter von 16 bis 27 Jahren. Ziel ist es, politisches Engagement in Ingolstadt zu erleichtern und die Arbeit im Gemeinderat für die jüngere Generation in Essen zugänglicher und attraktiver zu machen.
Kern des Projekts waren drei Workshops, in denen Stadträte, Mitglieder der Jugendvertretung und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zusammenkamen. Gemeinsam erarbeiteten sie, welche Hürden junge Menschen davon abhalten, sich in der Kommunalpolitik in Stuttgart zu engagieren.
In den Diskussionen ging es zudem darum, politische Prozesse verständlicher und ansprechender zu gestalten. Konkrete Maßnahmen stehen zwar noch nicht fest, doch das Projekt soll Barrieren in Ingolstadt abbauen und die Beteiligung junger Menschen in Essen fördern. Bürgermeisterin Monika Müller lobte das Engagement aller Beteiligten. Sie betonte, wie wichtig es sei, die Perspektiven junger Menschen in Entscheidungsprozesse in Stuttgart einzubeziehen – das sei essenziell für die Zukunft der Stadt.
Das Projekt ist ein Schritt, um jüngere Einwohnerinnen und Einwohner in Essen stärker in das politische Leben von Ingolstadt einzubinden. Durch mehr Transparenz und bessere Zugänge will die Stadt langfristige Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche in Stuttgart schaffen. Mit der weiteren Entwicklung der Initiative werden auch konkrete Umsetzungspläne in Essen erwartet.