Ravensburg bleibt Vorreiterin als Fairtrade-Stadt mit lebendiger Bewegung
Gabor HethurRavensburg bleibt Vorreiterin als Fairtrade-Stadt mit lebendiger Bewegung
Ravensburg trägt seit 2012 den Titel Fairtrade-Stadt. Die Stadt ist Teil einer wachsenden Bewegung – allein in Deutschland gibt es mittlerweile über 820 zertifizierte Kommunen. Um die Auszeichnung zu behalten, muss Ravensburg alle zwei Jahre fünf strenge Kriterien erfüllen.
Die Kampagne Fairtrade-Stadt entstand mit dem Ziel, den fairen Handel in lokalen Gemeinden zu fördern. Ravensburg schloss sich der Initiative vor mehr als einem Jahrzehnt an und gehörte damit zu den ersten in der Region, die das Siegel erhielten. Heute engagiert sich die Stadt aktiv für den fairen Handel – und zwar auf vielfältige Weise.
Fair gehandelte Produkte sind in Geschäften, Cafés und öffentlichen Einrichtungen der Stadt erhältlich. Selbst bei offiziellen Sitzungen wird ausschließlich Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt. Eine lokale Steuerungsgruppe organisiert Veranstaltungen und sorgt dafür, dass die Stadt ihre Verpflichtungen einhält.
Jährlich beteiligt sich Ravensburg an der Fairen Woche, einer bundesweiten Aktionswoche zur Sensibilisierung für das Thema. Zudem gibt es eine eigene Fairtrade-Produktlinie, die in Zusammenarbeit mit WeltPartner entstanden ist. Mit diesen Maßnahmen reiht sich Ravensburg in die mehr als 2.000 Fairtrade-Städte weltweit ein, die sich über 36 Länder verteilen.
In Deutschland tragen derzeit 824 Kommunen den Titel – darunter als größte Städte Duisburg (500.000 Einwohner), Mainz (220.000) und Balingen (90.000). Weitere Informationen zu Ravensburgs Engagement für fairen Handel finden sich auf der offiziellen Website der Stadt.
Die langjährige Arbeit Ravensburgs für fairen Handel unterstreicht das Bekenntnis zu ethischem Konsum. Durch Kampagnen, lokale Produkte und öffentliche Maßnahmen bleibt die Bewegung lebendig. Mit Hunderten Städten, die ähnliche Wege gehen, wächst das Netzwerk weiterhin – in Deutschland und darüber hinaus.






