25 June 2026, 16:24

Ravensburger übernimmt 60 Prozent von Steiff – ein historischer Deal für die Spielwarenbranche

Spielzeug-Deal: Noerr berät Steiff beim Teilverkauf an Ravensburger

Ravensburger übernimmt 60 Prozent von Steiff – ein historischer Deal für die Spielwarenbranche

Die Ravensburger AG steht kurz davor, einen 60-Prozent-Anteil an Steiff zu übernehmen. Der Deal markiert einen bedeutenden Wandel für den traditionsreichen deutschen Spielwarenhersteller, wobei die Steiff Beteiligungsgesellschaft – im Besitz der Erben von Margarete Steiff – als Verkäuferin auftritt.

Steiff hat beschlossen, die Mehrheit seiner Anteile an die Ravensburger AG abzutreten. Mit diesem Schritt gewinnt das Unternehmen einen strategischen Investor, während Steiff gleichzeitig seine Unabhängigkeit bewahrt. Die Familie hinter Steiff betonte, dass die Entscheidung darauf abzielt, die langfristige Zukunft der Marke zu sichern.

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Die deutsche Wirtschaftsanzwaltskanzlei Noerr beriet Steiff bei der Transaktion. Das Team wurde von Alexander Hirsch und Gerrit Henze geleitet und umfasste Experten für Unternehmenszusammenschlüsse, Kartellrecht, Immobilienrecht und Steuerrecht.

Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Alle Beteiligten rechnen mit einer Freigabe innerhalb der üblichen Prüfungsfrist. Die Ravensburger Gruppe, die rund 2.600 Mitarbeiter beschäftigt, ist deutlich größer als Steiff, das etwa 800 Beschäftigte zählt.

Durch den Deal wird die Ravensburger AG zum Mehrheitseigner von Steiff. Die Transaktion soll die Marktposition von Steiff stärken. Die endgültige Abwicklung hängt von der regulatorischen Zustimmung ab, die ohne Verzögerungen erwartet wird.

Quelle