Regio-S-Bahn Donau-Iller: Ulm wirbt vor der Landtagswahl um politische Unterstützung
Verena KramerRegio-S-Bahn Donau-Iller: Ulm wirbt vor der Landtagswahl um politische Unterstützung
Informationsveranstaltung zum Regio-S-Bahn-Projekt Donau-Iller in Ulm vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg
Vor der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg fand in Ulm eine Informationsveranstaltung zum Regio-S-Bahn-Projekt Donau-Iller statt. Im Rathaus kamen regionale Vertreter:innen sowie Kandidat:innen aller politischen Parteien zusammen, um über den Fortschritt des Vorhabens zu informieren und weitere Unterstützung zu sichern.
Die Region setzt sich seit fast zehn Jahren für das grenzüberschreitende Schienenprojekt ein. Zu den bisherigen Erfolgen zählen unter anderem ein Halbstundentakt auf den Hauptstrecken und optimierte Fahrpläne. Diese Maßnahmen haben die lokalen Verkehrsverbindungen gestärkt und den Weg für eine weitere Ausweitung geebnet.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden der aktuelle Stand des Projekts, die künftigen Pläne und die nächsten Schritte detailliert vorgestellt. Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der auch den Verein Regio-S-Bahn Donau-Iller leitet, betonte die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit. Jede unterstützende Stimme in Landes- oder Bundestag trage dazu bei, das System voranzubringen, so Ansbacher. Er hob zudem die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige Mobilität und die wirtschaftliche Entwicklung der Region hervor. Ziel des Treffens war es, Transparenz zu schaffen, eine politische Bewertung der laufenden Maßnahmen zu ermöglichen und Schwung für die weitere Entwicklung zu generieren.
Die Regio-S-Bahn Donau-Iller bleibt für Ulm und die umliegenden Gebiete ein zentrales Anliegen. Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl hoffen die Veranstalter:innen, dass die Informationsveranstaltung zu einer breiteren politischen Verpflichtung beiträgt. Der Erfolg des Projekts hängt in den kommenden Jahren von kontinuierlicher Förderung und legislativer Unterstützung ab.