Ricarda Lang kämpft gegen Sozialkürzungen und polarisiert mit klaren Worten
Verena KramerRicarda Lang kämpft gegen Sozialkürzungen und polarisiert mit klaren Worten
Ricarda Lang ist zu einem der bekanntesten Gesichter der deutschen Politik geworden. Seit ihrer Wahl zur Bundestagsabgeordneten 2021 sitzt sie im Ausschuss für Arbeit und Soziales und setzt sich vehement für Klimaschutz, feministische Anliegen und Familienrechte ein. Kürzlich rückte sie erneut in den Fokus, als sie die geplanten Sozialkürzungen für 2026 scharf kritisierte.
Erstmals auf sich aufmerksam machte Lang 2012, als sie ihr Studium mit Bestnoten – einem Notendurchschnitt von 1,1 – abschloss. Bereits 2017, mit nur 24 Jahren, wurde sie zur Sprecherin der Grünen Jugend gewählt, eine Position, die ihre Verankerung in der linken Politik festigte. Im selben Jahr begann ihre Beziehung zu Florian Wilsch, den sie 2024 heiratete.
Ihre politische Karriere erhielt 2021 bei der Bundestagswahl entscheidenden Auftrieb, als sie ein Mandat errang. Als erste offen bisexuelle Abgeordnete treibt sie seither progressive Reformen voran, insbesondere in der Familienpolitik. Im März 2026 positionierte sie sich vehement gegen die geplanten Kürzungen beim Bürgergeld und warnte, diese würden Kinder in einkommensschwachen Haushalten benachteiligen und die Chancengleichheit untergraben. Die Pläne nannte sie eine "harte Ohrfeige für Familien" und unterstrich damit die Forderung ihrer Partei nach höheren Kindergeldzahlungen und Maßnahmen gegen Armut.
Auch abseits der Politik sorgt Lang gelegentlich für Schlagzeilen. Ein 2024 virales Foto, das sie mit einem Bier in der Hand zeigt, löste Online-Diskussionen aus, während ihr Gewichtsverlust in der TV-Sendung hart aber fair thematisiert wurde. Trotz ihrer öffentlichen Präsenz verfügt sie über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Als Bundestagsabgeordnete bezieht sie derzeit ein monatliches Bruttogehalt von 11.227,20 Euro.
Lang bleibt eine markante Stimme der Grünen, die sich vor allem für soziale Gerechtigkeit und den Schutz von Familien einsetzt. Ihr Widerstand gegen die Sozialkürzungen 2026 unterstreicht ihren Einfluss auf politische Debatten – auch wenn ihr Privatleben weiterhin Medieninteresse weckt. Mit ihrer laufenden Legislaturperiode dürfte ihr Gewicht in der deutschen Politik weiter wachsen.






