Riesiger Hexenbesen-Turm: Rothesüttes spektakuläre neue Attraktion für Familien
Hans-Jürgen PeukertRiesiger Hexenbesen-Turm: Rothesüttes spektakuläre neue Attraktion für Familien
Ein spektakuläres neues Touristenhighlight eröffnet am 1. Oktober 2025 in Rothesütte im Landkreis Nordhausen: die HEX Erlebniswelt. Im Mittelpunkt steht ein 70 Meter hoher Aussichtsturm in Form eines riesigen Hexenbesens. Vollständig barrierefrei gestaltet, bietet er atemberaubende Panoramablicke über den Harz – kombiniert mit familienfreundlichen Aktivitäten und Ausstellungen.
Das 11,3-Millionen-Euro-Projekt wird geprägt von dem markanten Turm, der zudem eine 100 Meter lange Rutschbahn für Besucher bereithält. Am Fuß der Konstruktion lädt eine interaktive Ausstellung ein, die regionalen Mythen, Hexenglauben und Sagen des Harzes nachzugehen. Umgeben wird der Turm von einem Abenteuerwald-Spielplatz, thematischen Wanderwegen und Gastronomieangeboten – alles konzipiert für einen perfekten Tagesausflug mit der ganzen Familie.
Barrierefreiheit stand bei der Planung im Vordergrund: Aufzüge, breite Wege und rollstuhlgerechte Zugänge sorgen für uneingeschränkten Zugang. Ab dem 1. Oktober 2025 öffnet die Anlage täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr ihre Türen. Bereits jetzt machen Social-Media-Kampagnen auf die Attraktion aufmerksam – und lösen zugleich Diskussionen aus: über das gewagte Design des Turms ebenso wie über seine langfristigen wirtschaftlichen Effekte.
Während einige Anwohner sich von der HEX Erlebniswelt einen Schub für den Tourismus erhoffen, gibt es auch kritische Stimmen: Sie hinterfragen die ästhetische Wirkung und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts. Die Verantwortlichen betonen hingegen den doppelten Nutzen der Anlage – als unterhaltsames Ausflugsziel und als kulturelle Bildungsstätte, die das regionale Brauchtum und die Folklore des Harzes lebendig werden lässt.
Ab dem 1. Oktober 2025 erwartet die Besucher der HEX Erlebniswelt ein Mix aus atemberaubenden Fahrgeschäften, malerischen Aussichten und mythenumwobenen Ausstellungen. Dank ihres barrierefreien Konzepts und der familienorientierten Ausstattung soll die Attraktion ein breites Publikum ansprechen. Ob sie den lokalen Tourismus nachhaltig beleben wird, wird sich zeigen, sobald die Türen geöffnet sind.






