25 January 2026, 11:11

Robin Morgenstern wird neuer Chef der Familienunternehmer in Baden-Württemberg

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der die Stadtinformationen bereitstellt.

Robin Morgenstern wird neuer Chef der Familienunternehmer in Baden-Württemberg

Robin Morgenstern, ein 48-jähriger Unternehmer aus Reutlingen, ist zum neuen Landesvorsitzenden von Die Familienunternehmer in Baden-Württemberg gewählt worden. Er übernimmt das Amt von André Bartel, der den Verband viele Jahre lang geführt hat. Morgenstern will nun politische Weichenstellungen vorantreiben, die familiengeführte Unternehmen in der gesamten Region stärken.

Morgenstern ist tief in der Wirtschaftswelt verwurzelt. Seit 2004 fungiert er als geschäftsführender Gesellschafter und CEO der Morgenstern-Unternehmensgruppe, die an elf Standorten in Deutschland und der Schweiz über 300 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem bekleidet er das Amt des Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen.

Sein Engagement bei Die Familienunternehmer reicht bis ins Jahr 2009 zurück; seit 2018 leitet er den Regionalkreis Südwest. Als neuer Landesvorsitzender will er sich nun besonders für Bürokratieabbau, die Sicherung von Fachkräften und die voranschreitende digitale Transformation einsetzen. Zudem strebt er bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen an, damit Unternehmen leichter investieren können – noch vor der Landtagswahl 2026. Morgenstern hat sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu politischen Vorhaben geäußert. So lehnte er den von Finanzminister Danyal Bayaz vorgeschlagenen "großen Generationenvertrag" als überflüssige staatliche Einmischung ab. Stattdessen befürwortet er eine automatische Anpassung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Bayaz’ Idee eines Sicherheits-Solvenzfonds bezeichnete er als "getarnte Steuererhöhung".

Mit seiner Wahl bringt Morgenstern jahrelange Führungserfahrung in die Position ein. Seine Schwerpunkte liegen auf der Entlastung von Regularien und der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Familienbetrieben. Der Verband blickt nun auf ihn, um die Weichen für die Politik bis zur nächsten Landtagswahl zu stellen.