11 April 2026, 02:30

Salzgitter-Bad streitet über Zukunft des versteckten Bergbau-Denkmals

Denkmstein mit einer Plakette für die Feuerwehrleute in Millbury, vor einem Backsteingebäude mit umliegender Vegetation.

Salzgitter-Bad streitet über Zukunft des versteckten Bergbau-Denkmals

In Salzgitter-Bad hat eine Debatte über die Zukunft eines Bergbau-Denkmals begonnen. Die Grünen wollen es auf den Marktplatz verlegen, da es an seinem aktuellen Standort zu versteckt stehe. Die Linke hingegen schlägt vor, das Denkmal am bisherigen Ort zu belassen, aber seine Sichtbarkeit zu verbessern.

Die Grünen haben offiziell einen Antrag eingereicht, die Stele umzusiedeln. Ihr Vorschlag sieht vor, sie auf dem Marktplatz aufzustellen, wo bereits andere Ehrungen für den Bergbau zu finden sind. Sie argumentieren, dass das Denkmal in seiner jetzigen Position – auf dem Gelände eines ehemaligen Förderschachts, der heute vom städtischen Betriebshof Süd genutzt wird – kaum von Passanten wahrgenommen werde.

Um den ursprünglichen Standort zu kennzeichnen, schlagen sie zudem vor, eine Gedenktafel an der Außenwand des Stadtarchivs anzubringen. Der Antrag wird nach Ostern im Ausschuss für Stadtplanung und Bauwesen beraten.

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Die Linke hat mit einem eigenen Plan reagiert. Sie plädiert dafür, das Denkmal an seinem historischen Ort zu belassen, den sie als angemessen erachtet. Allerdings soll die Lesbarkeit der Inschrift verbessert werden. Zudem regen sie an, am Marktplatz eine zusätzliche Gedenktafel aufzustellen, statt die gesamte Stele zu verlegen.

Beide Anträge gehen nun in die zuständigen Ausschüsse zur Diskussion, bevor der Stadtrat eine endgültige Entscheidung trifft.

Der Stadtrat wird nach den Ausschussberatungen darüber abstimmen, ob das Denkmal umgesetzt wird. Setzt sich der Plan der Grünen durch, wird die Stele auf den Marktplatz verlegt, während eine Tafel den ursprünglichen Standort markiert. Wird der Vorschlag der Linken angenommen, bleibt das Denkmal an seinem Platz – mit einer verbesserten Inschrift und besserer Sichtbarkeit.

Quelle