04 May 2026, 21:06

SAP übernimmt Dremio: Wie die Open-Data-Lakehouse-Technologie die Business Data Cloud revolutioniert

Buntes Design mit dem Text "AI, Apps, IoT" auf einem weißen Hintergrund.

SAP übernimmt Dremio: Wie die Open-Data-Lakehouse-Technologie die Business Data Cloud revolutioniert

SAP übernimmt Dremio: Open-Data-Lakehouse-Plattform soll Business Data Cloud stärken

SAP hat Pläne bekannt gegeben, Dremio zu übernehmen, eine führende Plattform für Open-Data-Lakehouses. Mit dem Deal will der Softwarekonzern seine Business Data Cloud ausbauen und die Datenintegration sowie KI-Fähigkeiten verbessern. Beide Unternehmen haben die Vereinbarung bestätigt, doch steht die Übernahme noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Genehmigung.

Dremio spezialisiert sich auf Open-Source-Datenlösungen, darunter Apache Iceberg, Apache Polaris und Apache Arrow. Die Plattform ermöglicht Echtzeitanalysen und KI-Workloads über verschiedene Systeme hinweg. Die Technologie des Unternehmens passt die Leistung automatisch an und senkt so die Kosten für großangelegte Unternehmensanalysen.

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Durch die Übernahme wird SAPs Business Data Cloud zu einem nativen Apache-Iceberg-Lakehouse erweitert. Dies ermöglicht die Zusammenführung von SAP- und Nicht-SAP-Daten auf einer gemeinsamen, offenen Grundlage. Geplant ist zudem die Einführung eines universellen Datenkatalogs auf Basis von Apache Polaris und der Iceberg-REST-Catalog-API, der als zentrale Zugangs- und Semantikebene dient.

Dremios Plattform beseitigt Datenfragmentierung und vereinfacht die Integration – in Kombination mit SAP HANA Cloud. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2026 erwartet. SAP hat zudem zugesichert, die bestehenden Open-Source-Projekte von Dremio weiter zu unterstützen.

Sobald die Übernahme vollzogen ist, sollen SAP-Kunden KI-Anwendungen schneller einsetzen können, indem Datenquellen vereinheitlicht werden. Die kombinierte Technologie bietet eine flexiblere und kostengünstigere Lösung für das Datenmanagement in Unternehmen. Vor dem endgültigen Abschluss steht noch die regulatorische Freigabe aus.

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