Schweizer Händler schmuggelt 20 Liter Parfüm über die deutsche Grenze
Verena KramerSchweizer Händler schmuggelt 20 Liter Parfüm über die deutsche Grenze
Ein 64-jähriger Schweizer Händler wurde beim Versuch erwischt, mehr als 20 Liter Parfüm nach Deutschland zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Zollkontrolle in der Nähe des Grenzübergangs Rötteln am 5. August 2025. Die Behörden haben daraufhin ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Zollbeamte des Amts Rötteln entdeckten bei einer Überprüfung das nicht deklarierte Parfüm. Der Händler führte 16 Flakons à 50 Milliliter sowie vier Fünf-Liter-Nachfüllkanister mit sich, die für Testerdisplays bestimmt waren. Der Gesamtwert der Ware wurde auf etwa 5.200 Euro geschätzt.
Der Zollposten Rötteln ist für Reisende und nicht für gewerbliche Sendungen ausgelegt. Die Beamten stufen die große Menge als verdächtig ein, was zu weiteren Kontrollen führte. Der Mann musste fast 1.000 Euro an Zollgebühren sowie eine zusätzliche Kaution von 1.000 Euro für die zu erwartende Strafe hinterlegen.
Nach Begleichung der Zahlung durfte der Händler seine Reise mit dem Parfüm fortsetzen. Der Fall wurde inzwischen an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts Singen, bestätigte die Angaben. Für Rückfragen steht das Amt unter der Telefonnummer +49 7731 8205-5251 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Die Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung dauern an. Der Fall des Händlers wird in den kommenden Wochen vom Hauptzollamt Karlsruhe bearbeitet. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu möglichen Sanktionen bekannt gegeben.






