Schwenningen gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt
Hans-Jürgen PeukertSchwenningen gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt
Volkstrauertag in Schwenningen: Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt
Am Sonntag, dem 16. November, findet in Schwenningen der Volkstrauertag statt – ein stiller Gedenktag für die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und nationalsozialistischer Unterdrückung. Im Mittelpunkt steht eine zentrale Feierstunde auf dem Waldfriedhof, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, um gemeinsam der Toten zu gedenken und ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem Waldfriedhof. Oberbürgermeister Jürgen Roth und Pfarrer Klaus Gölz werden in Reden an die Gefallenen erinnern. Im Anschluss legen Roth sowie Vertreter der 550. Panzerpionierkompanie Kränze an den Kriegsgräbern und Gedenkstätten nieder.
Musikalisch umrahmt wird die Feier von der Stadtmusik Schwenningen und dem Chor Liederkranz Schwenningen. Auf dem Programm stehen unter anderem Sepp Thalers Trauermarsch Nr. 2, Friedrich Silchers „Ich hatt’ einen Kameraden“ sowie Werke von Bach und Schubert.
Das Gedenken gilt den auf dem Friedhof Bestatteten sowie allen, die in den beiden Weltkriegen und unter der NS-Diktatur ihr Leben verloren. Die Veranstalter betonen, dass der Volkstrauertag nicht nur eine Mahnung an die Vergangenheit, sondern auch ein Appell für den Frieden sei.
Den Abschluss der Feier bilden Reflexionen über die Schrecken von Krieg und Unterdrückung. Reden, Musik und Kranzniederlegungen bilden den Kern der Gedenkstunde. Die Bevölkerung ist aufgerufen, an diesem Tag der kollektiven Erinnerung teilzunehmen.