05 April 2026, 06:33

Schwerer Großbrand in Altensteiger Tiefgarage fordert Evakuierung von 70 Anwohnern

Feuerwehrleute mit Helmen arbeiten daran, ein Gebäude Feuer zu löschen, während sie Schläuche halten, mit einem Metallzaun, Rohren, einem Container, einer Verkehrskegel, Gegenständen, Fenstern, Tür, Metallrahmen, Drähte, Baum und Himmel sichtbar.

Schwerer Großbrand in Altensteiger Tiefgarage fordert Evakuierung von 70 Anwohnern

Großbrand in Tiefgarage unter Wohngebäude in Altensteig-Wart

Am Montag, dem 27. Januar 2025, brach in einer Tiefgarage unter einem Wohngebäude in Altensteig-Wart ein schwerer Brand aus. Dichter schwarzer Rauch stieg aus dem Bauwerk auf und löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Über 70 Bewohnerinnen und Bewohner wurden aus den darüberliegenden Wohnungen evakuiert, während sich die Flammen in der Parkanlage darunter ausbreiteten.

Die Feuerwehr traf kurz nach der Meldung des Feuers ein und fand die Garage bereits von dichtem Rauch erfüllt vor. Insgesamt rückten 25 Einsatzfahrzeuge und 98 Feuerwehrleute aus mehreren Wachen zum Ort des Geschehens aus. Unterstützt wurden sie von Rettungsteams, darunter 15 Rettungswagen, neun Notarzteinsatzfahrzeuge und fast 50 Rettungssanitäter.

Das Feuer zerstörte vier Fahrzeuge und beschädigte 14 weitere, bevor es unter Kontrolle gebracht werden konnte. Gegen Mitternacht war der Brand gelöscht, doch die Einsatzkräfte blieben bis etwa 5 Uhr morgens vor Ort, um mögliche Glutnester zu überprüfen. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Die Evakuierten wurden von Betreuungsteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt, während die Stadt Altensteig die Markgrafenhalle als Notunterkunft öffnete. 44 der Obdachlosen verbrachten die Nacht auf Feldbetten in der Halle. Die Polizei schätzte den Sachschaden später auf einen hohen sechsstelligen Betrag und kündigte Ermittlungen zur Brandursache an.

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Der Einsatz erforderte eine abgestimmte Zusammenarbeit der Rettungsdienste aus der gesamten Region. Nun, da das Feuer gelöscht ist, konzentrieren sich die Behörden auf die Klärung der Brandursache. Gleichzeitig müssen Anwohner und Verantwortliche die nächsten Schritte für Instandsetzung und Wiederaufbau planen.

Quelle