Silent Disco im Landtag: 420 Tänzer feiern Demokratie zur Winterzeit
Gabor HethurStille Party: Landtag für sechs Stunden in einen Club verwandelt - Silent Disco im Landtag: 420 Tänzer feiern Demokratie zur Winterzeit
Hunderte Tänzer füllten am Wochenende den niedersächsischen Landtag – für eine sechsstündige Silent Disco. Das Event markierte den Wechsel zur Winterzeit und feierte gleichzeitig die Demokratie durch Musik. Die Gäste konnten zwischen drei DJ-Sets wählen, die jeweils einen anderen Soundtrack für den Abend boten.
Der ungewöhnliche Veranstaltungsort verwandelte sich in eine pulsierende Tanzfläche, als 420 vorangemeldete Teilnehmer sowie zusätzliche Ticketinhaber zu Pop-Hits, 80er-/90er-Klassikern oder Techno tanzten. Jeder trug kabellose Kopfhörer, doch einige Beats entkamen in die Luft und steigerten die Stimmung weiter. Der Eintritt war frei, doch die Tänzer hinterlegten ein Pfand von fünf Euro für die eventim-Kopfhörer, das am Ende zurückerstattet wurde.
Hanna Naber, Präsidentin des Landtags, verband die Vielfalt des Events mit demokratischen Werten. Sie betonte, dass Demokratie – ähnlich wie verschiedene Musikstile – von unterschiedlichen Perspektiven lebe. Der spielerische, aber sinnstiftende Ansatz der Disco weckte öffentliches Interesse und verband Unterhaltung mit einer Botschaft für Offenheit.
Die Party dauerte bis tief in die Nacht und überbrückte damit den Zeitwechsel zur Winterzeit. Die Organisatoren sorgten für ein inklusives Erlebnis ohne strenge Kleiderordnung oder Altersbeschränkungen. Als die Musik verklang, verließen die Besucher den Ort mit Erinnerungen und der Botschaft des Events: Einheit in der Vielfalt.
Die Silent Disco verwandelte ein Regierungsgebäude in einen Raum für Feier und Reflexion. Durch freien Eintritt und ein geringes eventim-Kopfhörer-Pfand blieb die Veranstaltung für alle zugänglich. Ihr Erfolg zeigte, wie Kreativität Menschen unter gemeinsamen demokratischen Idealen zusammenbringen kann.






