Sternsinger bringen Segen und kämpfen gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Gera
Ludger RörrichtSternsinger bringen Segen und kämpfen gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Gera
Am Dreikönigstag besuchten als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder das Rathaus von Gera. Die Sternsinger, Teil einer weltweiten Kinderhilfsaktion, brachten Segen und einen Aufruf, benachteiligte Kinder zu unterstützen. Ihre Kampagne zielt zudem darauf ab, Spenden gegen ausbeuterische Kinderarbeit weltweit zu sammeln.
Die Gruppe traf am 6. Januar im Rathaus ein, wo sie von Oberbürgermeister Thomas Lenk empfangen wurde. In traditionellen Gewändern und mit Kronen schmückten sie die Türstürze mit der Segensbitte "20*C+M+B+26" – ein Symbol für den Segen Christi im neuen Jahr.
Ihr Besuch lenkte die Aufmerksamkeit auf die Arbeit des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, das in rund 80 Ländern aktiv ist. Die Organisation fördert etwa 800 Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Ernährung und Schutz vor Gewalt. Die diesjährige Aktion richtet sich gezielt gegen Kinderarbeit und wirbt um Spenden, um das Leben junger Menschen zu verbessern. Die Sänger verbreiteten Botschaften der Nächstenliebe und Solidarität für benachteiligte Kinder. Unterstützer können über die offizielle Website www.sternsinger.de spenden.
Die Veranstaltung in Gera markierte einen weiteren Meilenstein der Sternsinger-Mission. Die gesammelten Mittel werden den Ausbau der weltweiten Projekte ermöglichen und Kindern den Zugang zu Bildung und Sicherheit erleichtern. Die Kampagne wächst weiter – getragen von lokaler und digitaler Unterstützung.