Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen in Wipperkotten
Gabor HethurStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen in Wipperkotten
Um den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten ist eine politische Debatte entbrannt. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort geschützt werden muss, doch über die konkreten Maßnahmen herrscht Uneinigkeit. Die ASBA wird nun den SPD-Antrag gemeinsam mit der Bewertung der Stadtverwaltung prüfen.
Die SPD schlägt strengere Schutzmaßnahmen vor, darunter den Einsatz größerer Polizeieinheiten. Die CDU hält diese Vorschläge jedoch für undurchführbar und unrealistisch. Parteimitglieder kritisieren, dass der SPD-Plan zu weit gehe und nicht verhältnismäßig sei.
Die CDU setzt stattdessen auf alternative Ansätze wie verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit. Zudem plädiert sie für eine bessere Vor-Ort-Kommunikation über Natur- und Denkmalschutz. Trotz der unterschiedlichen Positionen eint beide Parteien das Ziel, das Wehr und seine Umgebung zu bewahren.
Die CDU hat bereits angekündigt, den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form abzulehnen. Stattdessen strebt sie einen realistischen Kompromiss an, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt. Die ASBA wird nun über den SPD-Antrag und die Einschätzung der Stadtverwaltung beraten. Die CDU zeigt sich offen für eine Lösung, die wirksamen Schutz ohne überzogene Maßnahmen gewährleistet. Beide Seiten betonen zwar die Bedeutung des Wupper-Wehrs, bleiben aber uneins über den besten Weg dorthin.






