19 April 2026, 04:31

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise

Menschen auf dem Flughafenboden sitzend mit einer "Berlin wegen Klimakrise gestrichen"-Plakette und verstreuten Gegenständen sowie Rolltreppen im Hintergrund.

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise

Flughafen Stuttgart erholt sich langsam von den Pandemie-Folgen

Die Passagierzahlen am Stuttgarter Flughafen steigen zwar wieder, doch die finanziellen Herausforderungen bleiben bestehen. Trotz 7 Millionen Reisenden im Jahr 2022 verzeichnete der Flughafen ein Minus von 16,1 Millionen Euro.

Vor der COVID-19-Pandemie florierte der Airport: 2019 wurden 12,7 Millionen Passagiere abgefertigt, der Umsatz lag bei 300 Millionen Euro, der Gewinn bei 50,2 Millionen Euro. Doch die Pandemie ließ den Verkehr und die Einnahmen dramatisch einbrechen.

2022 nutzten nur noch 7 Millionen Menschen den Flughafen, was Umsätze von 204 Millionen Euro brachte – zu wenig, um die Kosten zu decken. Für 2023 werden 8,3 Millionen und für 2024 9 Millionen Passagiere erwartet. Doch selbst diese Zahlen reichen nicht aus, um wieder profitabel zu arbeiten.

Die Geschäftsführung hat mit Kostensenkungen und neuen Einnahmequellen reagiert: Leerstehende Büroräume werden vermietet, der Energieverbrauch reduziert. Eine vollständige Erholung auf das Vorkrisenniveau bei den Passagierzahlen wird erst zwischen 2028 und 2030 erwartet.

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Trotz schrittweiser Verbesserungen arbeitet der Stuttgarter Flughafen weiterhin mit Verlusten. Die Rückkehr zu den Verkehrszahlen von 2019 könnte bis zum Ende des Jahrzehnts dauern. Bis dahin bleiben Sparmaßnahmen und Einnahmensteigerungen entscheidend für die finanzielle Stabilität.

Quelle