Tankstelle verkauft Sprit für 1,87 Euro – aus Versehen
Tankstelle in Straubenhardt verkauft versehentlich Sprit zu Schnäppchenpreisen
An einer Shell-Tankstelle in Straubenhardt wurde am Mittwochabend versehentlich Kraftstoff zu stark reduzierten Preisen verkauft. Der Fehler dauerte drei Stunden an, in denen der Preis für Super Plus auf nur 1,87 Euro pro Liter sank. Rund 100 Autofahrer tankten während des Durcheinanders, bevor das Personal den Irrtum bemerkte und korrigierte.
Ausgelöst wurde der Vorfall durch eine falsche Anzeige auf dem Preisschild der Tankstelle. Statt des üblichen Preises wurde Super E10 mit 1,81 Euro pro Liter ausgewiesen, Super Plus mit 1,87 Euro. Kunden, die die ungewöhnlich niedrigen Preise bemerkten, wurden aufgefordert, den tatsächlichen Preis an der Zapfsäule zu überprüfen, bevor sie tankten.
Nach deutschem Recht müssen Tankstellen sicherstellen, dass der Preis auf dem Hauptschild mit dem Betrag übereinstimmt, der an der Zapfsäule berechnet wird. Bei Abweichungen dürfen Autofahrer den niedrigeren angezeigten Preis zahlen und können Unstimmigkeiten beim Tankstellenleiter melden. Von dem Fehler betroffen war ausschließlich diese eine Shell-Filiale.
Die Spritpreise in Deutschland waren vor dem Vorfall kontinuierlich gestiegen. Daten von carwow.de und dem ADAC zeigen, dass der Preis für Super E10 von 1,64 Euro pro Liter im Dezember 2025 auf etwa 1,75 Euro im Februar 2026 geklettert war. Der plötzliche Preissturz in Straubenhardt hob sich deutlich von diesem Trend ab.
Nach drei Stunden wurde der Fehler behoben, und die Tankstelle kehrte zu den regulären Preisen zurück. Rund 100 Autofahrer profitierten in dem kurzen Zeitraum von den günstigeren Tarifen. Die Behörden erinnerten die Verkehrsteilnehmer daran, vor dem Tanken stets den Preis an der Zapfsäule zu kontrollieren.






