Trier holt den 15. Landespokal mit spätem Tor und turbulentem Finale
Hans-Jürgen PeukertTrier holt den 15. Landespokal mit spätem Tor und turbulentem Finale
Trier sicherte sich mit einem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen die TuS Koblenz den 15. Landespokaltitel. Der entscheidende Moment kam spät im Spiel: Noah Herbers Tor in der 82. Minute besiegelte den Erfolg vor fast 9.000 Zuschauern im Moselstadion.
Die Partie war über weite Strecken von Trier dominiert, doch die Abwehr Koblenzs blieb standhaft. Trotz der Überlegenheit blieben klare Torchancen lange Mangelware – bis Herber acht Minuten vor Schluss die Führung erzielte.
In der Nachspielzeit kochten die Emotionen hoch, als Dami Grgić nach einem rücksichtslosen Fouls die Rote Karte sah. Die Szene löste weiteres Chaos aus, in dessen Folge auch Koblenz-Trainer Michael Stahl des Platzes verwiesen wurde.
Der Sieg festigt Triers Rekord in diesem Wettbewerb und bescherte der Mannschaft zudem die Qualifikation für den DFB-Pokal. Die Beharrlichkeit zahlte sich aus, auch wenn die Schlussphase von disziplinarischen Problemen überschattet wurde.
Der knappe Erfolg sichert Trier einen Startplatz im DFB-Pokal der kommenden Saison – ein finanzieller Schub und nationale Aufmerksamkeit. Das Finale endete mit zwei Platzverweisen, die den Blick auf ein enges Duell verdunkelten, das erst durch ein spätes Tor entschieden wurde.






