Türkin an deutscher Grenze abgewiesen: Visum wegen falscher Reiseangaben annulliert
Ludger RörrichtTürkin an deutscher Grenze abgewiesen: Visum wegen falscher Reiseangaben annulliert
26-jährige Türkin an deutscher Grenze abgewiesen – Visum wegen falscher Reiseangaben annulliert
Eine 26-jährige Frau aus der Türkei wurde an der deutschen Grenze zurückgewiesen, nachdem Beamte Unstimmigkeiten in ihren Reiseplänen festgestellt hatten. Ihr spanisches Schengen-Visum, das für touristische Zwecke in Spanien ausgestellt worden war, wurde für ungültig erklärt, als sie einräumte, stattdessen bei ihrem Freund in Deutschland bleiben zu wollen.
Der Vorfall ereignete sich am 28. April am Grenzübergang Altenheim. Beamte der Bundespolizeiinspektion Offenburg hielten die Frau an, als sie ihren türkischen Reisepass mit dem spanischen Touristenvisum vorlegte.
Bei der Befragung gaben ihre Aussagen Anlass zu Zweifeln. Sie gestand, dass ihr tatsächliches Ziel ein mehrwöchiger Aufenthalt bei ihrem Freund in Deutschland sei – und nicht, wie im Visum angegeben, eine Reise durch Spanien. Da dies dem deklarierten Visumzweck widersprach, erklärten die Behörden das Dokument für ungültig.
Die Frau wurde noch am selben Tag über den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in die Türkei zurückgeführt.
Der Fall reiht sich in eine Reihe ähnlicher Vorfälle an deutschen Grenzen ein. Zwischen Januar und April 2024 registrierte die Bundespolizei mehrfach Fälle, in denen türkische Staatsbürger mit gefälschten oder falsch angegebenen Visumdaten einreisen wollten. Genauere Zahlen zu solchen Vorfällen werden in den öffentlichen Unterlagen jedoch nicht genannt.
Das Visum der Frau wurde wegen vorsätzlicher Täuschung über ihre Reiseabsichten entzogen. Ohne Einreise nach Deutschland wurde sie in die Türkei zurückgeschickt. Die Behörden kontrollieren weiterhin die Einhaltung der Visumbestimmungen an den Grenzübergängen.






