Ulm bleibt Fairtrade-Stadt – und kämpft für faire Mode in der Region
Hans-Jürgen PeukertUlm bleibt Fairtrade-Stadt – und kämpft für faire Mode in der Region
Ulm wurde erneut für zwei weitere Jahre als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Die Stadt trägt diesen Titel bereits seit 2014, und lokale Verantwortliche begrüßen die Verlängerung mit Freude. Gleichzeitig setzt die Kampagne Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm ihren Einsatz für fairere und nachhaltigere Mode in der Region fort.
Die Entscheidung zur Verlängerung von Ulms Status als Fairtrade-Stadt erfolgte nach einer Prüfung der fortlaufenden Verpflichtungen der Stadt. Ulm erfüllt alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne, darunter die Unterstützung durch lokale Unternehmen, Schulen und zivilgesellschaftliche Gruppen. Oberbürgermeister Günter Czisch zeigte sich zufrieden und bezeichnete die erneute Auszeichnung als Zeichen für Ulms langjähriges Engagement im fairen Handel.
Die Initiative Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm, die Teil der übergeordneten Fairtrade-Town-Ulm-Kampagne ist, setzt sich für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Kleidungsproduktion ein. Zu den Organisatoren zählen Vertreter aus der lokalen Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Gemeinschaftsgruppen. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für faire Arbeitsbedingungen und umweltverträgliche Herstellung zu schärfen.
Ein vollständiges Veranstaltungsprogramm der Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm ist nun online verfügbar. Die Kampagne baut auf Ulms etabliertem Ruf als Zentrum für fairen Handel auf und stärkt die Rolle der Stadt bei der Förderung globaler Gerechtigkeit im Handel.
Mit dem erneuerten Status als Fairtrade-Stadt bleibt Ulm eine Vorreiterin bei der Förderung ethischen Konsums. Die Fashion Revolution-Kampagne unterstützt diese Bemühungen, indem sie zu verantwortungsvollen Modeentscheidungen anregt. Beide Initiativen unterstreichen die anhaltende Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren und internationalen Fair-Trade-Standards.






