Ulms Förderprogramm bringt Geflüchtete und Ehrenamtliche erfolgreich zusammen
Verena KramerUlms Förderprogramm bringt Geflüchtete und Ehrenamtliche erfolgreich zusammen
Ulms Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingsintegration zeigt Erfolg
Seit seinem Start Ende 2024 hat sich das Ulmer Förderprogramm für die ehrenamtliche Integration von Geflüchteten als Erfolgsmodell erwiesen. Die Initiative stellt jährlich 10.000 Euro für basisdemokratische Projekte bereit, die Menschen zusammenbringen. Oberbürgermeister Martin Ansbacher lobt das Programm dafür, dass es Gemeinschaftsideen in die Tat umsetzt und die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften erleichtert.
Der städtische Fonds erstattet Ausgaben für Vorhaben, die Hürden abbauen, den Austausch fördern und Inklusion vorantreiben. Bisher wurden unter anderem Informationsveranstaltungen, Stadtführungen und Freizeitaktivitäten unterstützt. Lokale Initiativen nutzten die Mittel zudem für Weihnachtsfeiern, Sprachcafés und kulturelle Projekte für Kinder.
Ehrenamtliche können gezielte Förderung beantragen, um Begegnungen mit Sinn zu schaffen und Integration im Alltag zu verankern. Der Fonds hat für manche Gruppen die Antragsverfahren vereinfacht und sogar Renovierungsarbeiten im Rahmen von "Sozialen Tagen" übernommen. Auch die Gestaltung von Weihnachtskarten und Formate für interkulturellen Austausch wurden gefördert.
Die Bewerbungen für die Fördergelder 2026 sind nun geöffnet; die ehrenamtliche Koordinatorin Salma Jridi begleitet das Auswahlverfahren. Zwar gibt es ähnliche Programme in Regionen wie Uelzen oder dem Altmarkkreis Salzwedel, doch Ulms Ansatz hebt sich durch seinen Fokus auf praxisnahe, ehrenamtlich getragene Lösungen ab.
Mit den jährlichen 10.000 Euro wurden bereits vielfältige Projekte ermöglicht – von Orientierungsveranstaltungen bis zu Gemeinschaftsfeiern. Indem es Ehrenamtliche unterstützt, hilft das Programm, Integration im alltäglichen Miteinander Gestalt annehmen zu lassen. Die Verantwortlichen erwarten weiteres Wachstum, da sich im kommenden Jahr noch mehr Initiativen um Förderung bewerben dürften.