Vater schlägt Alarm: Gefährliche Schulwege im Lauterenviertel bleiben ungelöst
Ludger RörrichtVater schlägt Alarm: Gefährliche Schulwege im Lauterenviertel bleiben ungelöst
Ein Vater aus Mainz hat auf gefährliche Verkehrsverhältnisse in der Nähe von Schulen aufmerksam gemacht – insbesondere im Lauterenviertel. Christian Voigt warnt, dass Kinder beim Überqueren der Straßen Risiken ausgesetzt sind, da Zebrastreifen blockiert werden und es während der morgendlichen Stoßzeiten zu starkem Verkehrsaufkommen kommt.
Voigt hat sich wiederholt an die Stadtverwaltung und die Mainz Mobil gewandt, doch bisher ohne Antwort. Er betont, dass Autos und Busse häufig auf den Fußgängerüberwegen halten, sodass Kinder sich zwischen den Fahrzeugen hindurchzwängen müssen. Der langsam fließende Verkehr und häufige Straßensperrungen verschärfen das Problem zusätzlich: Autofahrer können oft nicht rechtzeitig abschätzen, ob sie die Kreuzungen noch sicher räumen können, bevor die Ampeln umspringen.
Die Polizei hat das Gebiet bereits überprüft und am 12. Mai Kontrollen durchgeführt. Zwar gibt es regelmäßige Überwachungen der Schulwege und allgemeine Verkehrsüberprüfungen, doch Voigt hält die Situation für junge Schüler weiterhin für unsicher. Die Kombination aus Staus, blockierten Überwegen und unaufmerksamen Fahrern stellt eine dauerhafte Gefahr für Kinder auf dem Schulweg dar.
Bisher hat die Stadt auf Voigts Bedenken nicht reagiert – trotz des Polizeieinsatzes. Verkehrsstaus und versperrte Zebrastreifen bleiben im Lauterenviertel ein anhaltendes Problem. Ohne weitere Maßnahmen könnten Kinder auch künftig auf ihrem täglichen Schulweg Risiken ausgesetzt sein.






