06 February 2026, 23:28

WahlSwiper 2026: Welche politische Partei passt zu dir in Baden-Württemberg?

Ein gerahmtes topografisches Kartenbild von Baden-Württemberg, Deutschland, das Geländekonturen, Höhenmeter und geografische Merkmale mit Textbeschriftungen zeigt.

WahlSwiper 2026: Welche politische Partei passt zu dir in Baden-Württemberg?

Ein interaktives Tool namens WahlSwiper hilft Wählerinnen und Wählern in Baden-Württemberg nun dabei, ihre politischen Ansichten mit den Positionen der politischen Parteien vor der Landtagswahl 2026 zu vergleichen. Entwickelt von Forscherinnen und Forschern der Universität Freiburg, vereinfacht die Plattform komplexe politische Debatten zu klaren, per Wischgesten zu beantwortenden Aussagen.

Der WahlSwiper wurde erstmals 2017 vorgestellt und seitdem mehrfach für seinen innovativen Ansatz ausgezeichnet. Unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Uwe Wagschal konzipierte das Team das Tool, um politische Unterschiede für die Wähler transparenter zu gestalten.

Die diesjährige Version umfasst 37 Fragen zu zentralen Landesthemen wie Bildung, innere Sicherheit, Migration, Energie, Finanzen, Verkehr und Demokratie. Nutzer wischen, um Zustimmung oder Ablehnung zu den Aussagen auszudrücken, und das System berechnet daraufhin, wie stark ihre Positionen mit denen der einzelnen politischen Parteien übereinstimmen.

Achtzehn der 21 antretenden politischen Parteien haben im Vorfeld ihre Standpunkte eingereicht. Bisher offiziell gelistet sind GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Die Linke, FREIE WÄHLER und Die PARTEI. Nicht vertreten sind auf der Plattform dieBasis, KlimalisteBW, ÖDP, Volt, Bündnis C, PdH, Verjüngungsforschung, BSW, Die Gerechtigkeitspartei, PDR, Partei des Fortschritts, Tierschutzpartei und WerteUnion.

Erste Auswertungen des Tools zeigen sowohl deutliche ideologische Gräben als auch überraschende Übereinstimmungen zwischen den politischen Parteien auf.

Der WahlSwiper bietet Wählerinnen und Wählern eine einfache Möglichkeit, ihre politische Ausrichtung vor der Stimmabgabe zu überprüfen. Indem er Parteipositionen in verständliche Vergleiche herunterbricht, soll er die anstehende Wahl zugänglicher und informierter gestalten.